Muschelglimmer

Kategorie: Socken

Mutter der Drachen

Von Muschelglimmer - 29.Oktober 2017, 11:40 Uhr

Mutter der Drachen, so heißt das Muster, nach dem ich dieses Paar Kurzschaftsocken gestrickt habe. Die Wolle habe ich schon sehr lange hier liegen. Ich muss damals einen Großeinkauf davon gemacht haben, denn bereits vor Jahren habe ich für meinen Schwiegervater aus dieser Wolle ein Paar Socken gestrickt. Und nach der Mutter der Drachen habe ich noch immer davon übrig. Macht aber nichts, schließlich ist die Wolle von angenehmer Qualität und lässt sich gut verstricken. Allerdings, fürs Musterstricken ist sie nur bedingt geeignet. Das hat mich in diesem Fall aber nicht davon abgehalten, die Kurzschaftsocken mit dem Drachenmuttermuster zu versehen. Schließlich tarnen sich Drachen manchmal gerne. Und Grün und Blau passt gut zum Drachenthema.

Angeschlagen habe ich 60 Maschen mit 2,5er Nadeln, dann einen Mausezähnchen…, Entschuldigung, ich meine natürlich einen Drachenzahnrand gestrickt.

Ein Mustersatz am Schaft, Herzchenferse und Bandspitze. Die Socken wiegen 56 Gramm bei Größe 38/39.

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Sommersöckchen

Von Muschelglimmer - 06.September 2017, 19:58 Uhr

In meinem Wollvorrat kullern ein paar Restknäuel Sockenwolle herum, übrig von Projekten, die ich vor Jahren gestrickt habe. Meist wartet auch auf diese Restknäuel irgendwo eine Anleitung, die wie für sie gemacht ist. Man muss sie nur entdecken. Bei meinen Feuerspitzen passen die Färbung der Wolle und das Muster sowie der Mustername wunderbar zusammen.

Ich mag diese Söckchen sehr. Mich erinnern sie an diese Feuerläufer, die barfuß über glühende Holzkohlestückchen laufen. Auch eine Art, warme Füße zu bekommen. Ich bevorzuge aber meine Söckchen. Das Muster ist einfach und machte mir bereits beim Stricken viel Spaß.

Dieses Restknäuel ist übriges nach einem Paar Armstulpen übrig geblieben, das ich im Dezember 2009 gestrickt habe. Die Stulpen gibt es noch, ich ziehe sie immer wieder gerne zum Autofahren an, wenn morgens das Lenkrad eiskalt ist.

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Geburtstagssocken

Von Muschelglimmer - 27.August 2017, 07:36 Uhr

Im letzten Beitrag war die Rede von Geburtstagssocken, bei denen ich zwei Farben verwendet habe. Diese Socken möchte ich heute zeigen. Sie sind für einen guten Freund, dem ich bereits mehrere Paare geschenkt habe.

Socken in Größe 46/47 dauern immer eine ganze Weile. Nicht nur bei mir. Es ist halt doch ein ganzes Stück mehr zu stricken, als bei Größe 38 oder 40. Weil ich aber rechtzeitig angefangen habe, wurden sie sogar schon einige Zeit vor dem Geburtstag fertig. Ich wollte sie nur noch nicht hier einstellen, um nicht eventuell die Überraschung zu verderben. Für die Spitze musste ich auf ein Restknäuel schwarzer Wolle zurückgreifen. Es war das erste Mal, dass die Wolle nicht gereicht hat. Ich hatte gar nicht vermutet, dass das Muster so viel Wolle frisst. Es nennt sich „Kleine Quadrate“, aber weil meine Wolle so schön grau war, heißen die Socken bei mir nur „Kleine graue Zellen“.

Mittlerweile habe ich die Rückmeldung bekommen, dass die Socken sehr gefallen und auch wieder prima passen. So macht die Sache Spaß!

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Mysteriös

Von Muschelglimmer - 04.Juni 2017, 13:36 Uhr

Mir ist da vor ein paar Wochen etwas Seltsames passiert. Man kann es durchaus mysteriös nennen. Ich war im Supermarkt und wollte, wie immer sehr diszipliniert, nur die einzelnen Posten meines Einkaufszettels in den Einkaufswagen packen. Da sprachen mich plötzlich vom Grabbeltisch aus zwei bunte, zu Knäulchen gewickelte Polytierchen an. Ich hatte zuerst gar nicht darauf geachtet, immerhin habe ich seit Jahren weder gehäkelt noch gestrickt. Sie flüsterten mir zu, dass ich mit ihnen doch sicher etwas Nettes zaubern könnte. Daraufhin habe ich ihnen wohl einen kurzen Blick zugeworfen. Die beiden Knäulchen fühlten sich dadurch offensichtlich ermutigt. Zack, sprangen sie in meinen Einkaufswagen. Was sollte ich machen? Zwei so nette, bunte, harmlose Garnknäulchen, die kann man doch nicht einfach so wieder aus dem Wagen werfen.

Zuhause habe ich die beiden Knäulchen erst einmal auf den Tisch gelegt. Da raunten sie mir wieder zu: „Irgendetwas Nettes wirst Du doch mit uns anzufangen wissen? Schau doch mal, welch schöne Farben wir haben! Violett, grün, gelb, anthrazit, blau, pink…. Würden wir uns nicht auch verarbeitet ganz hübsch auf dem Tisch machen?“

Hmmm.

Hübsch verarbeitet.

Auf dem Tisch?

Ein Tischläufer oder ein Deckchen?

Ravelry!

Mann, dort hatte ich lange nicht mehr reingeschaut. Warum auch, die Lust auf Handarbeit war irgendwann weg. Kam die etwa jetzt wieder?

Als ich mich später auf der Suche nach einer Anleitung bei Ravelry eingeloggt hatte, war es passiert. Akuter Anfall von Handarbeitsfieber! All die tollen Anleitungen für Homedeko, Tücher, Socken, Stulpen, Pullis, Westen…. Ravelry ist fast wie Google. Es gibt nichts, was es da nicht gibt. Auf Ravelry findet man für eigentlich alles, das man Stricken oder Häkeln kann, eine Anleitung. Glaubt Ihr nicht? Aber hallo! Barfuß-Sandalen für den Sommer? Gibt´s. Einen Windelhalter für den inkontinenten Hund? Findet Ihr da. Ein Tampontäschchen, das Euch angrinst? ~ grins ~ Ein Beutelchen, das aussieht wie ein plattgefahrener Fuchs? Halali! Sagt nix, Ihr wolltet es wissen!

Tja, und dann, als ich so am Stöbern war, traf ich auch auf eine Sache, die ich bereits während meiner handarbeitlichen Aktivitätsphase vor ein paar Jahren kennengelernt hatte. Das Mystery. Ähem, nein. Das müsst Ihr jetzt mit einer dunklen, dramatischen Betonung lesen. Also noch mal: Das Mystery! Jaaaa, schon viel besser! Jetzt fragt sich sicher der ein oder andere, ob gleich Jonathan Frakes um die Ecke biegt. Nein, keine Sorge. Es wird auch keine Weiße Frau mit filigranem Lace-Tuch schemenhaft über den Bildschirm schweben. Falls da bei Euch doch was rumgeistern sollte, ich kann nix dafür! Nein, ich erzähle Euch, was es mit einem auf Ravelry und garantiert auch in anderen Handarbeits-Foren auftretenden Mystery auf sich hat. Also:

Es gibt da den MCAL und den MKAL. Beim MCAL wird gehäkelt, zu erkennen am C, das für Crochet steht, dem englischen Wort für Häkeln. Entsprechend steht beim MKAL das K für Knit, also Stricken. Man weiß, dass das Endergebnis beispielsweise ein Schultertuch oder ein Paar Socken sein wird. Bevor es losgeht, erfährt man selbstverständlich auch die Garnstärke und welche Menge an Garn man benötigt und ob das Garn einfarbig oder bunt sein sollte oder beides, falls man zwei oder mehrere Garne braucht. Die empfohlene Nadelstärke ist bei einem Tuch auch ganz interessant. Jo, und dann sitzt man da und wartet, das Werkzeug in der Hand, das Garn schon in bevorzugter Fadenführung um die Finger gewickelt, auf den Termin, an dem der erste Hinweis gegeben wird. Die Anleitung ist bei einem Mystery nämlich in mehrere Teile aufgeteilt, sodass der Umsetzende immer nur ein Stückchen weit erkennen kann, wie sein Werk aussehen wird. Die Anleitung bleibt also gewissermaßen bis zur Veröffentlichung des letzten Hinweises geheimnisvoll, mysteriös, hu-huuuu. Und weil Jonathan Frakes nichts mit der Sache zu tun hat, muss hinterher auch keiner raten, ob die Geschichte denn nun wahr oder falsch ist, denn wenn er von Hinweis zu Hinweis fleißig mitgenadelt hat, dann hat er ja das fertige Werk direkt und ohne den geringsten Zweifel vor seiner Nase liegen. Na, alles klar? Nein?

Ach ja, die anderen Buchstaben sollte ich noch erklären. Nun, das M steht für Mystery, wie Ihr Euch das bestimmt schon gedacht habt. AL stehen für -Along, zusammen mit dem C oder K also für Crochetalong oder Knitalong, und sagen aus, dass mehrere Menschen im ungefähr selben Zeitraum ein ganz bestimmtes Modell, eine bestimmte Anleitung häkeln oder stricken. Wenn das jeder für sich im stillen Kämmerlein täte und nicht im Rahmen eines -Alongs, wüsste der eine vom anderen nicht. Wäre dann auch gewissermaßen geheim, aber auch irgendwie witzlos. So handarbeitstechnisch-sozial gesehen, ne? So aber tut man es quasi gemeinsam in einem Forum, in der Gruppe. Und da kommt jetzt der „soziale Aspekt“ ins Spiel. Man tauscht sich natürlich fleißig in Wort und Bild aus. Bevor es losgeht über die eigene Garn- und Farbwahl sowie die der Mitstreiter, später dann über das Projekt selbst und den Fortschritt. Man stellt Fragen, wenn etwas unklar ist, zeigt Fotos vom aktuellen Stand seines Werkes, bewundert die Farbwahl und den aktuellen Stand der anderen. Man lässt sich erklären, wie die bisher noch unbekannte Technik, die in dieser Anleitung vorkommt, denn jetzt genau umgesetzt wird, denn so ganz steigt man leider vielleicht doch noch nicht durch, man bequatscht Begebenheiten neben der eigentlichen Handarbeit und und und. Was man halt so macht, wenn man auf andere handarbeitsbegeisterte Menschen trifft, in gewisser Weise zusammensitzt und in Gemeinschaft, jeder für sich, etwas entstehen lässt. Crochetalongs und Knitalongs gibt es übrigens natürlich auch ohne das große Geheimnis drumherum. Dann sind es einfach -Alongs und man häkelt oder strickt gemeinsam nach einer Anleitung, die von vorneherein bekannt ist. Das mit den -Alongs gab es seit vielen Generationen schon in der Familien- oder Dorfgemeinschaft, Uroma und Oma kannten das auch. (OK, vielleicht ohne Mystery, aber wer weiß?) Sie hatten damals vermutlich nur keinen so coolen englischen Begriff dafür. Heutzutage gibt es das Internet, die (Dorf)gemeinschaft kann erweitert werden, bei Ravelry passiert das mit einem Klick weltweit. Inzwischen haben sich mehr als 7,1 Millionen Leute angemeldet. Auch wenn es sicher eine hohe Anzahl an Karteileichen gibt, tummelt sich dort eine ganz schöne Menge. Stricktreffen oder Häkelkränzchen 2.0. Oder sind wir schon bei 4.0?

Solch ein Mystery für Socken war gerade in einer deutschsprachigen Gruppe angekündigt worden, als ich am Rumstöbern war. In der Ankündigung stand auch, dass es ein Mustermix aus vier verschiedenen Mustern werden wird. Sockenwolle hatte ich noch hier, prima. So musste ich mich bei all den vielen, vielen Anleitungen nicht entscheiden, womit ich denn nun meinen Wiedereinstieg in die Handarbeitswelt zelebrieren wollte. Denn ich war mal wieder von der Fülle an Informationen und Anleitungen, die man auf den Seiten von Ravelry vorfindet, irgendwie schlichtweg überfordert. Es gibt so vieles, das Hier schreit und das man am liebsten sofort anschlagen würde. Da dachte ich mir, ein Paar Socken im Mustermix sind für den Anfang bestimmt nicht das Schlechteste. Außerdem, und das passt zu der ganzen Geschichte hier jetzt auch noch sehr gut, hieß der Mystery-Knitalong „Alles ist möglich“. Ihr seht, mysteriös vom Feinsten.

Am 01.05. ging es los und am letzten Donnerstag nun habe ich die zweite Socke nach dieser Mystery-Anleitung fertiggestellt. Ich bin recht stolz auf mich, dass ich das Sockenstricken wohl doch nicht so ganz verlernt hatte. Die vier Abschnitte kann man sehr gut auf dem Foto erkennen. Wie immer, ein Klick aufs Bild vergrößert es. Das Bündchen und der Abschnitt mit dem Zopfmuster waren Hinweis 1. Hinweis 2 beinhaltete das Rechts-Links-Muster und die Ferse. Mit dem dritten Teil kam dieses netzartige Muster. In gedehnterem Zustand könnte man die Kreuzungspunkte auch als Blümchen interpretieren und man erkennt, dass ganz kleine Löchlein dabei sind. Fast ein Lace-Muster also. Hinweis 4 enthielt wieder ein Rechts-Links-Muster und die Arbeitsanweisung, wie die Sockenspitze zu stricken ist. Dem Namen des Mystery-Knitalongs gemäß musste man sich aber weder bei der Anzahl der einzelnen Musterwiederholungen noch bei Ausführung von Ferse oder Spitze sklavisch an die Vorgaben halten. Gut, das muss man sonst natürlich auch nicht, schließlich ist es Handarbeit und damit prädestiniert für individuelle Anpassungen nach Geschmack oder Maß. Ich habe den Schaft dadurch etwas verkürzt, dass ich das Zopfmuster nur zweimal in der Höhe gestrickt habe. Die Erstellerin der Anleitung hat offenbar eine Vorliebe für längere Sockenschäfte. Ihre genauen Angaben haben mir den Wiedereinstieg wirklich sehr erleichtert und zum reinen Vergnügen gemacht. Ich freue mich schon darauf, die neuen Socken zu tragen, wenn es dann mal wieder kalt wird – was gut und gerne noch vier, viereinhalb Monate dauern darf.

Und wenn Ihr Euch jetzt fragen solltet, was denn aus den beiden bunten Knäulchen geworden ist, die irgendwie so überhaupt gar nicht unschuldig daran sind, dass ich Euch den ganzen Sermon hier erzähle, dann kann ich Euch sagen: Ich habe tatsächlich in der Zwischenzeit eine Anleitung gefunden und bin dran, die beiden vom Knäuel zu …. nein, ich verrate es nicht. Wartet ab, ich nadele noch daran herum.

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Geburtstagssocken

Von Muschelglimmer - 26.August 2012, 16:13 Uhr

Auch dieses Jahr gab es zum Geburtstag unseres Freundes wieder Socken. Er weiß meine Handarbeit zu schätzen und freut sich über jedes neue Paar.

Dieses Muster habe ich schon einmal für mich gestrickt. Ich finde, es passt sowohl für Damen- als auch Herrensocken. Nur diesmal habe ich eine Herzchenferse und eine normale Bandspitze gestrickt. Die Wolle ist von Zitron, Maxima Trekking, gestrickt mit 2,5er-Nadeln, Sockengröße 46/47.

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Herrenstinos

Von Muschelglimmer - 24.März 2011, 14:30 Uhr

Lange habe ich hier nichts mehr gezeigt. Ehrlich gesagt, es gab auch nichts zu zeigen. Ich habe seit irgendwann Anfang Februar bis jetzt immer mal wieder an Stinos für meinen Schatz gestrickt. Die erste Socke fiel etwas zu groß aus (wieso passiert das eigentlich immer bei Socken für IHN?), deshalb musste ich die Spitze noch einmal auftrennen und neu stricken, ansonsten keine erwähnenswerten Besonderheiten, die die Fertigstellung so verzögert hätten – außer eben, dass ich zurzeit nicht so ganz in Stricklaune bin.

Stinos

Wie gehabt mit 2,5er Nadeln, Runde Ferse und Sternchenspitze, Drache im Sack vom Januar 2011. Mal sehen, ob mich der Frühling zu neuen Taten inspiriert.

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Leuchtendes Orange…

Von Muschelglimmer - 12.November 2010, 13:07 Uhr

…und Zöpfe – nicht zu übersehen, meine neuesten Socken. Die Anleitung gibt es bei Ravelry und dort waren sie auch das Muster für einen Zwei-Monats-KAL, bei dem ich eigentlich mitmachen wollte. Aber irgendwie habe ich es geschafft, länger als zwei Monate an den Socken herumzunadeln. Irgendwie ist der Funke nicht so recht übergesprungen, obwohl ich den Zopf wirklich mag. Wie das halt manchmal so ist. Jetzt sind sie jedenfalls fertig und ich bin sicher, mit denen gehe ich so schnell in keinem winterlichen Schneegestöber unter, so wie die leuchten.

Orangen MIT GIFT

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Stinos

Von Muschelglimmer - 26.August 2010, 08:52 Uhr

Auch wenn es so aussieht, als würden bei mir mal wieder Nadeln und Garn ruhen – so ist es nicht. Diese Stinos habe ich die letzten Tage fertiggestellt, rechtzeitig zum Geburtstag des Empfängers.

Stinos

Mal wieder Größe 46, gestrickt mit den üblichen 2,5er-Nadeln aus Zitron Trekking XXL in „Männerfarben“. Hinten an der Wade sind´s zwo rechts, zwo links, der Rest glatt rechts, Runde Ferse und Bandspitze.

Und – ich musste zum ersten Mal ein fertiges Teil ein Stück weit wieder ribbeln. Man kann es nämlich tatsächlich schaffen, die Bandspitze irgendwie um ein paar Maschen verdreht zu stricken. Dies bemerkt man natürlich erst genau dann, wenn der Faden vernäht ist *grmpf*. Aber gut, man muss alles mal gemacht haben, auch eine Sockenspitze wieder auf 😉

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Doppelpass im Achtelfinale

Von Muschelglimmer - 12.Juli 2010, 19:49 Uhr

Was wäre ein Fußballspiel ohne Doppelpass? Auch im Team Germany gab´s viele Doppelpässe, also Projekte, die aus zwei Einzelteilen bestehen. Wie beispielsweise meine Doppelpass-Socken, mein Tor Nummer 2:

Fahne 2010

Doppelpass

Die Sockenwolle ist von Wolle Rödel und heißt Marathon, gestrickt habe ich mit 2,5er-Nadeln, daher sitzen sie nicht zu locker. 90 Minuten über den Fußballplatz damit zu rennen wäre also kein Problem 😉

Doppelpass im Achtelfinale

Als persönliche Herausforderung habe ich bei diesen Socken eine nachträglich eingestrickte Ferse gemacht. Die Anleitung dafür ist aus dem „genialen Sockenworkshop“-Buch und heißt dort Bullaugenferse.

nachträglich eingestrickte Ferse

Den Übergang Fußrücken und Ferse sollte ich noch trainieren, da gab´s ein wenig große Maschen. Aber generell finde ich diese Art der Ferse gar nicht schlecht. Noch nie vorher habe ich so schnell ein Paar Socken gestrickt (22. bis 30. Juni), vermutlich, weil ich nicht zwischendrin von der Ferse gebremst wurde. Hinterher war sie dann wirklich schnell drangestrickt. Sonst lege ich nämlich immer eine künstlerische Pause vor der Ferse ein. Warten auf den richtigen Moment….oder so 😉

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Not for a girlie

Von Muschelglimmer - 08.Juni 2010, 11:49 Uhr

Meiner Schwester gefiel beim Stöbern in meinen Vorräten diese Wolle sehr gut und ich schlug vor, ihr daraus Socken mit Umschlagbündchen zu stricken.

Umschlagsocken

Sie wünschte sich, dass die Farbverteilung auf den Umschlägen unterschiedlich ist und nach Möglichkeit sollten die Spitzen auch verschieden sein. Ha! Sowas schaff´ ich doch!

Bündchen mit Umschlag

Die Anleitung ist von Melly, Girlie anklet socks, und die Runde Ferse sowie die Sternchenspitze, die ich dafür ausgewählt habe, sitzen prima. Aber meine Schwester und Girlie? Ne! Deswegen also: „Not for a girlie“.

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Muschelglimmer läuft unter Wordpress 4.8.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
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