Muschelglimmer

Kategorie: Küchentratsch

Käsekuchen mit zwei Schichten

Von Muschelglimmer - 08.Februar 2015, 19:14 Uhr

Heute muss ich unbedingt einmal den Lieblingskäsekuchen der Familie zeigen. Seit ich diesen Käsekuchen 2011 das erste Mal auf eine Kaffeetafel gestellt habe, wird er immer wieder gewünscht und schon viele Male habe ich den Link zum Rezept weitergegeben. Meist ist der Kuchen schneller gegessen, als ich meine Kamera zücken kann. Aber diesmal habe ich es geschafft. Kamera und Stativ rechtzeitig in die Küche geschmuggelt, Tür abgeschlossen und den absoluten Kuchenstar endlich einmal in Ruhe abgelichtet.

Kaesekuchenzweischichtenrand

Manchmal gebe ich ein wenig Zitronenabrieb zur Quarkmasse, manchmal etwas mehr Vanille. Aber immer, immer, immer sind alle hin und weg. Weltbester Käsekuchen wird er oft genannt. Tja, wird wohl was dran sein. ~ schmunzel ~

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Als ich meinen zweiten Schatz, das Leinsamenmischbrot, ausgebuddelt und vorgestellt habe, war ein Mitbäcker aus dem Sauerteigforum gerade damit fertig, sein eigenes Rezept für ein Brot mit Leinsamen zu erstellen. Er meinte, wenn er das Brot aus dem Forum früher gesehen hätte, hätte er nicht selbst herumgebastelt. Ich bin aber froh, dass es so gelaufen ist, denn sonst wäre dieses wundervolle Brot hier womöglich nie entstanden. Der erste Teil der Überschrift ist eine Anspielung auf seinen Nicknamen.

RoggenmischLeinSesambeidekl

TeigtänzersRoggenmischAnschn

Nur Leinsamen war dem Teigtänzer aber wohl doch zu langweilig, er wollte auch noch die Kombination Sesam, eher fein mediterran, und Roggen, eher nordisch grob, wie er es bezeichnet, herausarbeiten. Das ist ihm mit diesem Rezept eindeutig gelungen. Durch die geröstete Sesamsaat, das Sesamöl und den großen Anteil an Roggenvollkornmehl erhält das Brot einen mehrschichtigen, runden Geschmack. Bei meinem letzten vorgestellten Brot erzählte ich bereits, dass ich reichlich Leinsamen auf Lager habe. Braunen, aber auch Goldleinsamen. Deshalb habe ich dunkel und hell gemischt, was man im Anschnittbild auch gut erkennen kann. Die Salzmenge habe ich gegenüber dem westfälischen Original auf zwei Prozent gesenkt und statt Honig die gleiche Menge Gerstenmalzextrakt zugegeben. Für die Farbe kam bei mir noch ein schwach gehäufter Esslöffel Traubenkernmehl und 20 Gramm Wasser ins Saaten-Quellstück.

Die Brote durften über Nacht in Ruhe auskühlen und reifen. Als ich gestern angeschnitten und probiert habe, hatte ich zuerst einmal vor allem den Sesamgeschmack auf der Zunge und mir kamen kurz Bedenken, ob der Geschmack nicht zu sehr vom Brotbelag ablenken könnte. Nachmittags hatten wir Besuch und neben diesem Brot habe ich das Paderborner Landbrot von Ketex zum Vesper auf den Tisch gestellt. Bei früheren Gelegenheiten kam das Paderborner immer gut an. Doch dieses Mal musste es eindeutig hinter dem Roggenmischbrot mit Leinsamen und Sesam zurückstehen. Und als wir die beiden Besucherpaare beim Abschied fragten, ob ich das zweite Brot teilen und es ihnen mitgeben solle, haben sie sich zwar zuerst anstandshalber geziert, aber dann sind sie doch strahlend mit je einem halben Brot abgezogen. Meine Bedenken waren also völlig unnötig. Hier tanzt nicht nur der Teig gut handhabbar bei der Zubereitung, sondern später auch der Geschmack sehr angenehm auf der Zunge.

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Es wird Zeit für das zweite schöne Rezept, das ich im Rahmen des 3. Events – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * im Archiv des Sauerteigforums gefunden und nachgebacken habe.

Eigentlich wollte ich ein anderes Schätzchen „aufpolieren“ und ging meine Vorräte durch, ob ich auch alles in der benötigten Menge dahabe. Als ich Weizenkörner zum Abwiegen aus der Dose geschüttet habe, bemerkte ich, dass am Dosenboden einige Körner haften blieben. Auch eine Schicht dunkler Staub klebte dort. Sofort schrillten sämtliche Alarmglocken. Und tatsächlich! Bei näherem Hinsehen entdeckte ich, dass sich dort auch etwas bewegte. Schnell die Weizenkörner in die Dose zurückgekippt, Deckel drauf, rundrum fingerlange Nägel reingekloppt, verklebt, verschweißt…….

Nein, das dann doch nicht. Aber so ein Rudel ungebetener Gäste in der Küche bringt die Adrenalinproduktion doch schon ordentlich in Schwung. Zum Glück befand sich das befallene Getreide in einer dicht schließenden Klickdose und aus der kommen die Biester nicht heraus. Bisher war das zumindest so und es sei bitte, bitte, bitte der heilige Klickerdiklick von Plastikhausen vor, dass sich das jemals ändert! Eine Panikattacke war also nach aktuellen Erkenntnissen unnötig, aber ich habe trotzdem zugesehen, dass ich den Inhalt der Dose fix losgeworden bin. Weil es einem nach solch einem Fund dann doch keine Ruhe lässt, ging ich auch alle anderen Backzutaten im Vorratsschrank durch und fand dabei Leinsamen, dessen MHD nahelegt, ihn relativ zügig zu verbrauchen. Deshalb ging ich erneut auf Schatzsuche, um ein Rezept mit Leinsamen zu finden. Meine Wahl fiel auf das Leinsamenmischbrot, das schon über fünf Jahre im Forenbetrieb keine Beachtung mehr gefunden hatte.


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Weil mir 3 x 1 Kilo Brot dann doch zuviel waren, habe ich die Mengen gedrittelt und nur ein 1-Kilo-Brot gebacken. Um die Gare besser planen zu können, kamen noch 6 Gramm Hefe zum Teig. Außerdem habe ich die Salzmenge geringfügig vermindert, bei meiner Teigmenge habe ich knapp 12 Gramm Salz genommen. Das Brot war zur Vesperzeit einigermaßen ausgekühlt und wir konnten anschneiden. Dass heute Abend zum Vesper nur noch ein halbes Brot im Brottopf wartet, spricht sicher für sich.

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„Ich habe einen Schatz gefunden…“ und nein, er trägt nicht Deinen Namen, auch wenn es im Lied so heißt. Meinen Schatz habe ich im Rahmen des 3. Events – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * im Sauerteigforum gefunden.

Das Forum besteht seit September 2004. Bis zum heutigen Tag sind viele Rezepte in dessen Datenbank erfasst worden. Da man oft gern zu den neuesten Rezepten greift, geraten die alten immer mehr in Vergessenheit. Sicher haben viele es gar nicht verdient, dass sie keiner mehr nachbackt. Ich dachte mir, dass bestimmt so manch vergessener Schatz unter all diesen Rezepten ist, vergraben in den Tiefen des Forenarchivs. Um diese alten Schätze wieder auszugraben, habe ich das Event (uh, welch großes Wort!) ausgerufen. Rezepte, zu denen nach 2012 kein neuer Beitrag im ursprünglichen Diskussionsfaden erschienen ist, sollen wieder nachgebacken, das fertige Brot fotografiert und eine kurze Einschätzung zum Rezept gegeben werden. Über Geschmack lässt sich nicht streiten und so ist das, wofür der eine kein zweites Mal seinen Ofen anwerfen würde, für den anderen ein wahres Goldstück. Diese Goldstücke wollen wir aufpolieren und stolz präsentieren. Ich freue mich riesig, dass meine Mitbäcker offensichtlich Gefallen an meiner Idee gefunden haben. Die Aktion läuft erst seit Montag und es sind schon neun Schätze ausgebuddelt worden. Mein Brot ist einer davon.

Schatzsuche-Bäckerei

Es ist ein Bauernbrot mit Traubenkernmehl, ein Rezept von Marla. Bei Marlas Rezepten kann man eigentlich nicht fehlgehen. Deshalb habe ich mich sehr gewundert, dass es seit seiner Erstellung im Mai 2012 noch kein einziges Mal nachgebacken wurde. Das war die Chance für mich, ein erfolgreicher Schatzsucher zu sein! Und tatsächlich, mein Schatz – also der andere jetzt, der, mit dem ich verheiratet bin – war von dem Brot begeistert. Er setzte es mir gleich auf die Wiederholungsliste.

Als Brotgewürz habe ich lediglich einen knappen Teelöffel Schabzigerklee zum Teig gegeben. Das Rezept ist völlig unkompliziert und kommt – vielleicht bis auf das Traubenkernmehl – ohne besondere Zutaten aus. Der Teig ist überhaupt nicht klebrig und lässt sich problemlos bearbeiten. Ein wahrer Schatz halt.

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Wieder ist es fast schon Heilig Abend und ich habe immer noch nichts von meinen weihnachtlichen Backeinsätzen 2014 hier gezeigt. Dann halt alles auf einmal. Viel Neues ist sowieso nicht dazugekommen, die erprobten Rezepte standen auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs.

Beim Früchtebrot allerdings habe ich ein Rezept ausprobiert, das ich im letzten Jahr schon im Sauerteigforum gesehen, aber nicht nachgebacken hatte. Korrekt heißt es Früchtebrotkuchen, vermutlich weil es einfach wie ein Kuchen gerührt wird. Wenig Aufwand, leckeres Ergebnis. Das kommt auf die Wiederholungsliste!

FrüchtebrotkuchenundChriststollen

Neben dem Früchtebrotkuchen mein Christstollen, den ich wieder mit Weizensauerteig gebacken habe. Die Plätzchendosen werden von folgenden Kandidaten bevölkert:

ersteAuswahl-2014

Oben unverkennbar Lebkuchen, darunter links Mandelbusserl (diesmal mit den Aufpepp-Vorschlägen, die im Beitrag unter meinem Rezept zu finden sind), Kokosmakronen und daneben mit den gehobelten Mandeln Mandelmakronen. Darunter liegen Walnuss-Stangen und ganz unten – wer kennt sie nicht? – Vanillekipferl. Das war der erste Schwung. Ein paar Tage später ging es dann weiter.


restlicheAuswahl-2014

Elisenlebkuchen, darunter Husarenkrapferln und Magenbrot. Bei mir ähnelt es auch diesmal wieder Geröllbrocken. Rechts oben Zimsterne (ich konnt´s nicht lassen und musste dieses Jahr einen großen Zimtstern machen) und unten „Hildabredlen“ in groß und klein. Ich hatte die doppelte Menge Teig gemacht und wollte von der einen Hälfte Hildabrötchen und von der anderen Hälfte Ausstecherle machen. Aber der Teig war auch nach der Kühlschrankruhe so weich, dass ich fast alles mit den großen runden und den kleinen sternförmigen Ausstechern für Marmeladenplätzchen ausgestochen habe. Die Formen mit den diffizilen Einzelheiten werde ich einfach irgendwann mal noch backen. Sie sind eh nicht so sehr weihnachtlich.

Auch dieses Jahr habe ich wieder einige Tüten mit Plätzchen an liebe Freunde, Verwandte und Bekannte verteilt. Der verbliebene Rest ist schon merklich weniger geworden als zu Beginn. Die ersten Sorten durften schon wieder in kleinere Dosen umziehen. Backen werde ich für dieses Mal weiter nichts mehr, auch wenn ich zwei, drei Sorten, die ich eigentlich geplant hatte, nicht gemacht habe. Ich denke, es wird trotzdem Weihnachten 😉

Mehlbolzen

Von Muschelglimmer - 05.November 2014, 11:11 Uhr

Im letzten Jahr wurde ich durch eine Anfrage im Sauerteigforum auf ein bei uns unbekanntes Gebäck aufmerksam. In den Kommentaren zu einem Rezept dafür ist zu lesen, dass Mehlbolzen wohl in Südoldenburg traditionell in der Zeit um Sankt Martin herum in Form einer Gans gebacken und gegessen werden. Da ich keinen Ausstecher in Gänseform habe, wurden meine Mehlbolzen viereckig. Das Gebäck ist von den Zutaten her recht einfach gehalten. Weder Ei noch Milch, wie man das beispielsweise von Weihnachtsplätzchen her kennt, werden verwendet. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass sie deshalb in die vorweihnachtliche Fastenzeit, die früher mit dem 11.11. begann, passten. Mit bunten Streuseln verziert geben sie darüber hinaus einen kleinen Vorgeschmack auf die Karnevalszeit, die ja bekanntlich ebenfalls am 11.11. beginnt, und im Januar mit Karnevalssitzungen und Maskenbällen ihren Lauf nimmt.

Mehlbolz

Weltbrottag 2014

Von Muschelglimmer - 16.Oktober 2014, 12:14 Uhr

Auch in diesem Jahr ist das Sauerteigforum wieder mit einem „Brotkorb“ beim Weltbrottag vertreten. Ich habe mich für ein Kürbisbrot entschieden, das ich zuvor noch nicht probiert hatte. Statt einem großen machte ich zwei kleine Brote. Mir gefällt die Form sehr gut und es war für mich eine Herausforderung, sie auf Anhieb so hinzubekommen, dass ich zufrieden bin. Es hat tatsächlich geklappt, die Einschnitte sind so aufgegangen, wie sie sollten.

Weltbrottag1

Das Brot schmeckt sowohl mit Käse als auch mit Wurst. Aber am allerbesten schmeckte es mir beim Verkosten mit Nutella. So lasse ich mir den Herbst doch gerne versüßen.

WBO2014

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Ende September war ich bei meinem ersten Brotbackkurs. Eine Backfreundin aus dem Sauerteigforum hatte zu Jahresbeginn die geniale Idee, Lutz Geißler vom Plötzblog für einen „Privat“Backkurs zu buchen und andere Sauerteigbegeisterte dazuzuholen. So entstand eine schöne Runde wissbegieriger Backsüchtel. In Altrip, dem Ort, aus dem sie kommt, wurde vor zwei Jahren durch eine Aktion interessierter Bürger ein Backhaus gebaut. Dort, mit diesem Holzofen, sollte unser Kurs stattfinden. Nach langer Vorbereitungs- und Planungszeit war es nun endlich soweit. Morgens um 6:30 Uhr ging es schon los und dauerte bis zum frühen Abend.

Was soll ich Euch lang erzählen? Schaut selbst!

Am frühen Morgen, es steht schon fast alles bereit

Fast schon alles bereitgestellt

Was man halt so braucht

Was man halt so braucht

Der Holzbackofen

Der Holzbackofen

Ein Blick in den Innenraum beim Anheizen

Ein Blick in den Innenraum beim Anheizen

Teig falten

Teig falten

Die Knetabteilung

Die Knetabteilung

Baguette formen

Baguette formen

...und gleich nochmal für die, die zu langsam geguckt haben

Und gleich nochmal für die, die zu langsam geguckt haben

Irgendwann waren alle Baguettes im Leinen

Irgendwann waren alle Baguettes im Leinen

Lutz nimmt sich schon mal des Roggenteigs an

Lutz nimmt sich schon mal des Roggenteigs an

Erst mal plätten.....

Erst mal plätten…..

... dann wirken.....

… dann wirken…

... und ab damit in die Gärkörbchen.

… und ab damit in die Gärkörbchen. Wir hatten von drei Leuten drei verschiedene Sauerteige, daher die Zettel. Allerdings kam durch das Einschießen dann doch noch alles durcheinander. Gut geschmeckt haben aber sicher alle Brote.

Unser Mittagessen. Schafskäse, Minutensteaks und Kartoffeln. Brot gab es, glaub´ ich, auch dazu ;-)

Unser Mittagessen. Schafskäse, Minutensteaks und Kartoffeln. Brot gab es, glaub´ ich, auch dazu 😉

Vor dem Mittagessen mussten noch die Roggenbrote in den Ofen

Vor dem Mittagessen mussten aber die Roggenbrote noch in den Ofen

Die fertigen Baguettes

Die fertigen Baguettes

Die Böden für die Apfelkuchen....

Die vorbereiteten Böden für die Apfelkuchen

...und jetzt mit Äpfeln

Hübsch belegt

Einschießen der Roggenbrote

Ausschießen der Roggenbrote

Wahre Kunstwerke

Wahre Kunstwerke

Roggenbrote mit und ohne Gewürze

Roggenbrote mit und ohne Gewürze

Mit oder ohne Gewürze? Gschmacksfrage´ hat seller Aff´g´sagt.

Mit oder ohne? Gschmacksfrag´ hat seller Aff´g´sagt.

Eins geht noch....!

Eins geht noch….!

Jetzt aber: Der Apfelkuchen!

Jetzt aber: Der Apfelkuchen!

Nach dem Essen ging es an´s Abstechen der Weizenbrötchenteiglinge

Nach dem Essen ging es an´s Abstechen der Weizenbrötchenteiglinge

Teiglinge schleifen

Teiglinge schleifen

Uta kann´s eh schon ;-)

Uta kann´s eh schon 😉

Schier unendliche.....

Schier unendliche…..

... Formenvielfalt

… Formenvielfalt

Nach dem Gehen kamen die Brötchenteiglinge zum Backen auf Bleche. Daneben sieht man noch Weizenbrotteiglinge

Nach dem Gehen kamen die Brötchenteiglinge zum Backen auf Bleche. Daneben sieht man noch Weizenbrotteiglinge.

Manche Teiglinge wurden noch eingeschnitten

Manche Teiglinge wurden noch eingeschnitten

Beherzt durchziehen

Beherzt durchziehen!

Die fertigen Brötchen

Die fertigen Brötchen

Ganz schön anstrengend so ein Tag, gefüllt mit vielen, vielen Infos, Tipps und Anregungen. Mit sympathischen Mitbäckern, mit gutem Essen, den ganzen Tag leckeren Brotduft in der Nase, mit Lernen, Quatschen und Lachen. Ganz besonders toll fand ich, wie kompetent, freundlich und geduldig Lutz all unsere Fragen beantwortet hat. Trotz unserer vielfältigen Anliegen und ungeplanter Zeitverschiebungen hatte er spätestens nach einem Blick auf seinen Spickzettel, den er lässig gerollt in der hinteren Hosentasche mit sich herumtrug, wieder den vollen Durchblick. Super war auch, dass ich bei dieser Gelegenheit ein paar weitere Mitglieder des Sauerteigforums kennenlernen konnte. Es hat Spaß gemacht, einmal „in echt“ gemeinsam zu teigeln.

Lutz behält den Durchblick

Lutz behält den Durchblick

Es stimmt, was andere, die solch einen Kurs schon vorher besucht hatten, erzählen. Man ist erstmal platt wie ein breitgelaufenes Brot und muss das Ganze sich erst mal setzen lassen. Jetzt heißt es für mich natürlich die nächste Zeit üben, üben, üben. Denn Meister fallen bekanntlich nicht vom Himmel.

Immer noch nicht genug Fotos gehabt? Dann schaut mal bei Elke vorbei, die dies alles angeschoben hat. Auch auf dem Plötzblog ist ein Bericht über unseren Backkurs zu finden. Wer auf das Brotbackhaus in Altrip neugierig geworden ist, klickt hier.

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Sonnenblumen-Möhren-Krustis

Von Muschelglimmer - 18.Juli 2014, 08:32 Uhr

Kaum hast Du erfolgreich ein paar Brote und Brötchen gebacken, erwartet man von Dir Wunder. Man schwärmt Dir von Backwaren vor, die es da und dort gibt oder gegeben hat und meint, Du könntest das mal eben aus dem Handgelenk nachbacken. Wenn Du Glück hast, bekommst Du zur Hilfestellung sogar noch ein wackliges Handyfoto vom Objekt der Begierde unter die Nase gehalten.

Ja, nee, klar. Sooo einfach ist die Sache leider nicht! Aber ich habe mich auf die Suche gemacht, ein den in diesem Fall gewünschten Brötchen immerhin im Ansatz ähnliches Rezept zu finden. Was ich gefunden habe, waren diese Kürbiskernbrötchen, die zumindest mit einem Dinkelsauerteig (Dinkel, ein namensgebender Bestandteil, genau wie Möhren), mit Dinkelmalzflocken und den – tadaaa! – Möhren aufwarten können. Statt Kürbiskernen habe ich allerdings geröstete Sonnenblumenkerne in den Teig gegeben.

Sonnenblumen-Möhren-Krustis

Die Brötchen schmecken der Wunderwünscherin sehr gut. Nicht wie die Originale, das war klar, aber doch sehr gut. Auf meiner eigenen Brötchen-Top-10-Liste sind sie ebenfalls sofort ganz weit oben eingestiegen. Dumm nur, dass ich nach den gemeinsam genossenen Probierbrötchen widerstandslos alle restlichen herausgerückt habe. Da war ich wohl durch die Hitze beim Backen noch ein wenig langsam im Denken besonders großzügig gestimmt. Jetzt muss ich sie für uns grad nochmal backen.

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Grillbrote

Von Muschelglimmer - 03.Juli 2014, 16:14 Uhr

Am letzten Wochenende waren wir zum Grillen eingeladen. Als passendes Mitbringsel habe ich Marlas Provencebrot gebacken. Na ja, eigentlich wurden es Italia-Brote, denn mangels Kräutern der Provence habe ich es über die Grenze geschoben und italienische Kräuter in den Teig gegeben.

Grillbrot

Ich war mir nicht sicher, ob ich das mit der Formgebung gleich so hinbekomme, aber die Einschnitte blieben wie gewünscht offen. Ein leckeres Grillbrot, das auch nett anzuschauen ist.

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