Muschelglimmer

Archiv: Tuch

Azzus Schal

Von Muschelglimmer - 15.Juli 2012, 10:26 Uhr

Nein, natürlich ist es mein Schal. Und er ist fertig. Schon eine ganze Weile. Es hat nur etwas gedauert, bis ich das Teil endlich gespannt und fotografiert habe.

Die Anleitung habe ich bei Ravelry gefunden, die Wolle war mal ein „Sackdrache“ von Drachenwolle. Die Farben kommen auf diesem Foto nicht so ganz rüber, zu viel Sonne auf einmal, ganz im Gegensatz zu heute. Hier sah man die Farben besser.

Ich muss dran denken, dass ich solche Tücher in Zukunft mit größerer Nadelstärke stricke. 4 ist vom Maschenbild her nicht schlecht, aber mir bleibt dann immer ein recht großer Wollrest, der im Tuch viel besser aufgehoben wäre. Mit 152 cm an der langen Seite und 38 cm von oben zur Spitze gemessen hat es eine schöne Größe, aber ein paar Zentimeter mehr wären auch nicht verkehrt.

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….bin ich wieder da.

Wo ich war? Na, nebenan in der Küche, was Neues ausprobieren. „Ach!?“, werdet Ihr jetzt sagen, „Beim Stricken stümpert sie noch so rum, schafft nichtmal zwünfunddrölfzig Maschen pro 3/4 Sekunde, keine neunundzwubzighundert Socken, Schals und Stulpen pro Monat und dann schon wieder was Neues?“ Na ja, man wird ja wohl mal zwischendurch Hunger kriegen dürfen, oder? Und deshalb dachte ich mir, guck doch mal, wie das so ist mit dem Brotbacken.

Schuld ist – wie so oft – das Internet. Kaum surfe ich mal wieder fröhlich in den digitalen WWWogen, schon treffe ich auf die tollsten Brotfotos. Ach, denke ich, das wär´s ja! Kann so schwer ja nicht sein. Oma, Gott hab´sie selig, hat früher auch manchmal selbst Brot gemacht. Die Oma wiederum war übrigens schuld (ja, ausnahmsweise mal nicht das Internet. Wie auch, gab´s ja da noch gar nicht), die Oma also war schuld dran, dass ich lange Zeit dachte, Brot k a n n man gar nicht daheim backen. Denn Oma brachte ihr Brot noch im Gärkörbchen zum Bäcker in die Backstube. Dort wurde es dann gebacken. So lief das. Und ich schnappte wohl irgendwie dabei auf: Brot kann man nicht daheim backen, der heimische Backofen tut´s nicht.

Brotbackautomaten, die irgendwann aufkamen, haben mich nie interessiert. Noch so´n Ding, das in der Küche rumsteht und Platz wegnimmt? Nö! Aber diese Brotfotos da im Netz, da war´s dann jedenfalls geschehen. Lange Rede, kurzer Sinn. Zum Jahresanfang gab´s im Hause Muschelglimmer einen guten Vorsatz, der da lautete: Sauerteig ansetzen! Aus dem Vorsatz wurde innerhalb von fünf Tagen ein gelungener Ansatz beziehungsweise Sauerteig und seit dem habe ich hier einen neuen Mitbewohner, der regelmäßig gefüttert und beschäftigt sein will.

Das mit dem „Kann so schwer nicht sein“ musste ich inzwischen korrigieren. Einerseits ist es tatsächlich kein Hexenwerk, das Brotbacken. Andererseits, sooooo einfach isses nu´auch wieder nicht. Es kommen, wenn man nicht gerade unfreiwillig die Granitausgabe fertigt, gleich lecker duftende, essbare Ergebnisse dabei rum. Allerdings hat Teig auch ein nicht zu unterschätzendes Eigenleben, das der eifrige Brotbackanfänger erst kennen- und beherrschenlernen muss.

Ruckzuck holt man also ein leckeres Weizenmischbrot aus dem Ofen. Von der einen Seite ganz nett anzusehen….

….aaaaaber die andere Seite, öha!

Macht nix, die Krume ist locker.

Noch was Schönes neben dem gratis Raumduft in der ganzen Wohnung beim Backen: Eventuelle Misserfolge können im Allgemeinen einfach aufgefuttert werden. Ja, da guckt jeder Schreiner neidisch, der kann das nicht! Aber was heißt hier auch Misserfolg? Ich habe mir sagen lassen, selbst erfahrenen Bäckern passieren Brotfehler, so wie auch dem langjährigen Strickass mal ein Projekt danebengeht, weil das verstrickte Garn sich anders verhält als erwartet.

Apropos Stricken. Tu ich auch wieder. Weil ich nicht gleich an den Socken weiternadeln wollte, die tatsächlich auch schon eine Weile *hüstel* angefangen im Strickkörbchen liegen, habe ich ein kleines Tuch angeschlagen. So als Fingerübung. Und zum Proben, ob ich die rechten und linken Maschen noch kann 😉

Nun denn, langsam und gemütlich geht´s weiter. Hier, auf´m Sofa beim Stricken, in der Küche beim Backen und wer weiß, was mir noch so alles einfällt. Vielleicht habt Ihr ja Lust, wieder mitzulesen. Ich würde mich freuen.

Fahrt ins Blaue

Von Muschelglimmer - 28.November 2010, 18:55 Uhr

Bereits am letzten Sonntag habe ich das Tuch abgekettet, zum Spannen und Fotografieren kam ich allerdings erst im Laufe der Woche. Das Daumendrücken hat geholfen, Dankeschön! Die Wolle reichte, es sind noch ca. 6 Gramm übrig. Die „Fahrt ins Blaue“ war somit ein voller Erfolg.

Fahrt ins Blaue

Fahrt ins Blaue, auch bekannt als „Traveling Woman“ (Anleitung von Ravelry)

Fahrt ins Blaue

Gestrickt aus Sockenwolle und mit 4,5er Nadeln ist das Tuch ca. 152 cm x 40 cm groß geworden. Bei nächster Gelegenheit reist es zu meiner Schwester. Die wartet nach dem aktuellen Wintereinbruch schon sehnsüchtig darauf.

Risikoooooo

Von Muschelglimmer - 12.November 2010, 13:58 Uhr

Ich stricke mal wieder was Blaues. Blaue Projekte sind normalerweise nicht für mich. Nicht, weil ich Blau nicht mögen oder tragen würde, sondern weil ich eh schon zwei „blaue Kläuse“ bestricke(n darf). Sowohl Schwester als auch Mann sind bei Blau immer zu haben (und schnappen mir jegliches blaue Garn weg 😉 )

Diese Wolle nun hat sich meine Schwester höchstselbst bei einem Besuch in der Drachenhöhle ausgesucht. Um beim Heimkommen und nochmaligem Ansehen der bereits auserkorenen Anleitung festzustellen, dass ihr das Tuch doch nicht gefällt. (Ich sag´nur: Erbsenschoten! Die, die´s angeht, weiß Bescheid, gell?) Egal, solange ich noch nicht mit dem Stricken des Teils angefangen habe, bin ich relativ flexibel. Es gibt ja genug Tuchanleitungen und wir haben tatsächlich eine entdeckt, die Gnade in den Augen meiner Schwester gefunden hat, Ravelry sei Dank.

So sah es gestern früh aus:

Traveling Woman

Mittlerweile habe ich das Lochmuster dreimal durch und jetzt, jetzt kommt die Sache mit dem Risikoooooo. Reicht der Strang Wolle für eine weitere Wiederholung und dann den Rand? Rein rechnerisch sollte es reichen. Oder soll ich doch schon feige den Rand stricken und abketten? Wie gesagt, rein rechnerisch reicht es. Lügt der Taschenrechner? Trügt die Fadenspannung? Machen die Nerven mit? Huuaaahhhh, es bleibt spannend!

Im Ziel!

Von Muschelglimmer - 22.Februar 2010, 13:56 Uhr

Eigentlich wollte ich ja Fotos vom Fortschritt meines „Feuer-Chamäleons“ zeigen, aber vor lauter Stricken, Stricken, mit dem Team Germany mitfiebern und Stricken bin ich gar nicht dazu gekommen. Dafür kann ich jetzt schon mein fertiges Dreieckstuch zeigen:

Feuer-Chamäleon

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Und nochmal.....

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Isses nicht schön?

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Muschelkante mit der Obermuschel in der Mitte

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Weil´s so schön ist, noch eins...

Und die „Medaille“, die ich dafür bekommen habe:

Medaille Short Track Shawls

Da noch Zeit bis zum Ende der Olympischen Winterspiele ist, habe ich beschlossen ein weiteres Projekt ravelympisch werden zu lassen und kurze Handstulpen angeschlagen. Außerdem ist die Stimmung im Team Germany super und Medaillen für´s Stricken zu bekommen macht Spaß. Also, schau´n wir mal, was noch geht.

Ravelympics

Von Muschelglimmer - 11.Februar 2010, 14:27 Uhr

Feuer-Chamäleon Strang

Ist das nicht ein wunderschöner Anblick?

Die Färbung heißt Chamäleon und der Strang (Sockenwolle mit Bambus) hat einen bereits gewickelten Zwilling.

Feuer-Chamäleon

Ich habe die beiden extra für eine ganz besondere Gelegenheit bestellt. Am Samstag geht´s los.

Bisher bin ich dem Kraus-rechts-Stricken erfolgreich aus dem Weg gegangen, irgendwie finde ich das nicht so prickelnd. Es sieht aber schön aus und ohne kraus rechts kein „22.5 Degrees“ – so heißt der Dreiecksschal, den ich aus den Chamäleons stricken will. Was liegt also näher, als sich der krausen Herausforderung im Rahmen der Ravelympics sportlich zu stellen?

Die Ravelympics sind nichts anderes als eine weltweite Aktion im selben Zeitraum, in dem auch die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver stattfinden. Bei den Ravelympics ist nicht nur Nadelklappern gefragt, auch Ribbeln ist erlaubt. Eine Disziplin besteht tatsächlich darin, ein fertiges oder unfertiges Werk wieder aufzuribbeln. Erwähnte ich übrigens schon, dass die Ravelympics eine todernste Sache sind? Außerdem gibt es Disziplinen für Häkler, Färber, Spinner, Musterdesigner und Weber. Ich trete strickend erst einmal in der Disziplin „Short Track Shawl“ an und hoffe, am Ende ein tolles kleines Tuch fertiggestellt und eine „Medaille“ errungen zu haben.

In diesem Sinne: Lasset die Spiele beginnen!

offizielles Logo von zzwhitejd - Link zu Ravelry

Drops Tuch Nummer 108-8

Von Muschelglimmer - 14.August 2009, 14:10 Uhr

Schon seit einer Woche fertig, aber erst jetzt bin ich zum Spannen und Fotografieren gekommen – das Tuch für meine Schwester.

Gestrickt aus Sockenwolle (Wolle-Bambus-Mischung) von Drachenwolle mit 3,5er Nadeln, Wollverbrauch ca. 160 gr. Es ist 145 cm x 75 cm groß. Den letzten Mustersatz habe ich nur einmal statt zweimal wie in der in der Anleitung angegeben gestrickt.

Weil´s so schön ist, noch ein paar Detailaufnahmen:

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Wo isse denn?

Von Muschelglimmer - 29.Juli 2009, 22:16 Uhr

Draußen! Wo sonst, bei dem schönen Wetter?

Na ja, so richtig durchgehend tolles Wetter war ja bisher nicht unbedingt. Deshalb nutze ich umso mehr jede freie Stunde mit schönem Wetter und bin draußen.

Auch das erste Mal Wolle wickeln mit meiner neu gekauften Schirmhaspel hat draußen stattgefunden. Ich bin länger drumrum geschlichen eine zu kaufen, denn es klappte ja eigentlich auch so recht gut mit dem Wickeln. Trotzdem, so eine Schirmhaspel ist unbestreitbar ein sehr praktisches Teil.

Auf den Nadeln habe ich zur Zeit ein großes Projekt, nämlich ein Tuch für meine Schwester. Sie hatte sich die Wolle dafür im Mai beim Besuch des Drachenhortes ausgesucht. Und justament der zweite dieser Stränge war die Premiere für meine Schirmhaspel.

Ich bin schon recht weit gekommen mit dem Tuch – richtig, die letzten Tage war super Wetter und unterm Sonnenschirm strickt es sich bestens 😀

Die Anleitung stammt wieder von Drops und ich komme auch diesmal gut klar damit. Hoffentlich reicht die Wolle……

Neben dem Tuch habe ich – ich möchte fast schreiben natürlich – Socken in der Mache. Macht aber auch Spaß, die Sockenstrickerei. Ein Foto kommt noch.

Bin dann mal wieder draußen

Das wunderbare Ende einer bestrickenden Reise.

Und das Ende war, wie schon angekündigt, die angestrickte Kante. Gleich oben war es noch nicht so neu und anders für mich, denn ich hatte ja die Maschen eh schon auf der Nadel und musste nur noch 10 weitere aufstricken. Aber unten wartete der provisorische Anschlag. Den musste ich jetzt auflösen, sozusagen meine Koffer für die Rückreise packen 😉

Und weil ich so happy war als ich alle 92 Maschen wieder auf der Stricknadel hatte, auch davon ein Foto:

Ich war ganz verblüfft wie problemlos ich es geschafft habe, an beide Seiten diese schöne Bogenkante anzustricken. Immerhin hatte ich bis dato nicht den geringsten Schimmer, wie man so etwas bewerkstelligt. Es war wirklich gar nicht schwer, hat nur ein paar Tage gedauert, weil ich zur Zeit anderweitig wieder kräftig mitzuarbeiten habe.

Und so sieht der fertige Casablanca-Schal nun aus:

Schwierig zu fotografieren, da der Schal so lang ist.

Er ist ca. 226 cm lang und 55 cm breit. Gestrickt mit 145 gr. Merinowolle (und vielen Perlen), Nadelstärke 4,0 mm.

Dies ist nun aber natürlich nicht das Ende meiner Reise in die Welt des Strickens. In den nächsten Tagen werde ich mir überlegen, welches der Projekte auf meiner Wunschliste ich als Nächstes angehe. Und schließlich gibt es da noch die angefangene Socke (Nummer 5, die Männersocke, Ihr erinnert Euch vielleicht), die in den letzten Wochen wegen meines heftigen Anfalls von Tücherfieber ein unbeachtetes Dasein im Strickkörbchen gefristet hat. Der Sommer neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu und wenn´s dann kühl, herbstlich, gar kalt wird, brauchen selbst Männer wieder was Wärmendes für die Füsse. Und ich brauche eine Auffrischung in Sachen Sockenstricken 😉 Im Oktober bin ich dann bei Kalinumbas DA VINCI-Mystery dabei, vorausgesetzt ich bin erfolgreich im Rätseln. Mal sehen, was mir vorher noch so einfällt.

Also auf zu neuen Socken Taten 😀

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Fürs Protokoll

Von Muschelglimmer - 14.August 2008, 21:26 Uhr

Mal eben fürs Protokoll: Ich habe es tatsächlich geschafft rechtzeitig mit Hinweis Nummer 7 I, II und III fertig zu werden, bevor Catlady jetzt wohl dann das große Finale, die Kante, einläutet. Ich habe also wieder zu meiner Reisegruppe aufgeschlossen 😉

Irgendwie war es ja gar nicht sooo viel (hinterher kann man sowas leicht sagen 😉 ). Mein Problem war, dass ich mich bei 7 I, diesen Turmbögen (wieder, wie schon bei denen am Anfang des Tuchs) dauernd verhauen habe und immer mal wieder zurückstricken musste. So kommt man natürlich nicht vorwärts. Aber jetzt habe ich die drei Teilstücke des gesamten Hinweises abgestrickt und bin schon mächtig gespannt, was nun an Technik auf mich zukommen wird um den Schal mit einer schönen Kante abzuschließen.

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