Muschelglimmer

Archiv: Socken

Nach zeitweiser leichter Strickunlust sind sie nun endlich fertig, meine Calendula-Socken. Mit DER Farbe genau das Richtige bei diesem grauen Herbstwetter.

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Wenn ich sie mir so anschaue, dann weiß ich gar nicht, wie ich eigentlich zu der Strickunlust kam.

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Schwierig zu Stricken waren sie nicht und die Farbe ist genau meine.

calendulagesamt

Gestrickt aus 4-fachem Drachenwolle-Tweed mit Nadelstärke 3,0 – wie man sieht, passen sie prima.

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Ribbeldibbel Nummer 1

Von Muschelglimmer - 09.September 2009, 08:57 Uhr

Ich habe geribbelt.

Leider stellte ich nämlich bei einer Anprobe meiner Calendula fest, dass sie etwas stramm an der Wade sitzt. So habe ich beschlossen, alles auf Null, noch mal anfangen. Die Socken sollen ja schließlich passen, oder?



Jetzt mit Nadelstärke 3,0 statt 2,75. Irgendwie fühlt es sich schon anders an. Hoffentlich wird es nun nicht zu weit 😉

Weil ich schon mal dabei war, zog ich auch am Faden meines allerersten Versuchs einer Toe-up-Spitze. Vor Kurzem wollte ich einfach mal wissen, wie so etwas geht. Er war zwar soweit ganz gelungen, der Versuch, aber bis ich dazu komme, die Socken zu stricken habe ich vergessen wie das ging und muss es sowieso wieder üben. Deswegen auch hier…..

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Calendula

Von Muschelglimmer - 04.September 2009, 11:12 Uhr

Die Calendula, auch Ringelblume genannt, mit ihren meist orangefarbenen oder gelben Blütenblättern ist gemeinhin bekannt. Weniger bekannt sein dürfte, dass es Zopfsocken mit dem Namen Calendula gibt. Und dass es davon in nächster Zeit noch einige mehr geben wird, denn in der Zusammen-stricken-Gruppe bei Ravelry hat am Dienstag ein Knitalong für Zopfsocken begonnen, bei dem neben zwei weiteren Sockenanleitungen im September auch die Calendula gestrickt wird. Da mir dieses Muster schon länger gefiel und ich nach meinen Problemen mit den engen Zopfmaschen bei den maigrünen Kometen herausfinden will, ob Zopfmuster und ich eine Zukunft haben, bin ich dort natürlich dabei.

Bis jetzt läuft es prima. Liegt vielleicht auch daran, dass diesmal immer nur 3 Maschen verkreuzt werden. Passend zur Ringelblume habe ich dafür meinen gelben Tweed-Strang von Drachenwolle gewählt. Bei DER Farbe dürfte auch nicht die Frage aufkommen, wessen Socken das zum Schluss sein werden. MEINE! 😀

Zugegeben, man sieht noch nicht allzu viel, trotzdem ein Anstrickbild:

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Runter von den Nadeln sind – wie man sieht – diese Geburtstagssocken. Sogar schon verschenkt.

Ganz gleich geworden sind sie nicht, ich fand den richtigen Einstieg in den Farbrapport nicht mehr. Darum habe ich kurzerhand die zweite Socke vom Knäuel außen abgestrickt. Schoeller und Stahl Fortissima Socka, das „5 rechts, eine links-Muster“, Größe 46, Nadelstärke 2,5.

Auf den Nadeln ist ein Tussah-Seidenschal. Ratet mal für wen. Richtig. Schon wieder nicht für mich, sondern fürs Schwesterlein, dem der Strang ja aber auch gehört. Eigentlich müsste ich den Schal fix runterstricken können. 54 Maschen pro Reihe. Ein Klacks. Trotzdem, irgendwie komme ich nicht richtig voran. Schuld ist das Schwesterlein. Was leiht sie mir auch so schöne historische Schmöker aus? (Das Spiel der Könige, Rebecca Gablé und Die Tore der Welt, Ken Follett). Kann ich ja gar nicht stricken, muss doch lesen 😉

Immerhin, so weit bin ich schon:

Mit „Die Tore der Welt“ bin ich schon fertig, und Julian Waringham hält mich auch nicht mehr allzu lange auf. Rebecca Gablé lässt dessen Schwester Blanche übrigens auch immer wieder zum Strickzeug greifen *schmunzel*

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Zackige Waldmoostiger

Von Muschelglimmer - 03.Juli 2009, 12:04 Uhr

Die erste „Auftragsarbeit“ für meine Schwester ist fertig 😀 Aus der grün-schwarzen Sockenwolle, die sie sich im Drachenhort gekauft hat – die hier:

– sollten nach dieser Anleitung Socken werden.

Abgesehen von meinen kurzen Orientierungsschwierigkeiten nach der Ferse 😉 und von einem etwas verwirrenden Druckfehler bin ich mit der Anleitung recht gut klargekommen. Man liest ja verschiedentlich, dass Drops-Anleitungen nicht so ganz auf Anhieb verständlich sein sollen. Stimmt, aber wie gesagt, mit etwas Nachdenken und dann tapfer Drauf-los-stricken getreu dem Motto „Schau´n wir mal, dann seh´n wir schon“ klappte es.

Leider sind die beiden Socken nicht gleich geworden. Der zweite wollte einfach keine drei schmalen Streifen kriegen. Ich finde, sie sehen deshalb aus wie ein kleiner und ein großer Tiger. Der Auftraggeberin gefallen die Tiger, was will ich mehr?

Und ich geb´s zu, ich bin stolz wie Oskar

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Entwarnung!

Von Muschelglimmer - 31.Mai 2009, 14:13 Uhr

Also, ich weiß gar nicht, was Ihr alle wegen der maigrünen Kometen in Verbindung mit meinen knallroten Schlappen habt

Das ist doch eine zeitlos schicke Farbkombination. Mutter Natur legt sie sich jeden Mai (jawoll!) aufs Neue an und ich bin jedes Mal wieder begeistert. Guckt doch:

Hehehe, schön, wenn ich Euch mit dem letzten Foto im gestrigen Beitrag ein Grinsen ins Gesicht zaubern konnte Nein, keine Sorge, man wird mich zukünftig nicht mit einem Blick auf Schlappen und Socken beim Shoppen erkennen können. Auch sonst werde ich diesen Anblick der Welt versagen, solche spektakuläre Auftritte überlasse ich lieber der guten alten Mutter Natur, die hat das eh viel besser drauf. Deshalb hier nun noch einmal das Foto inklusive „Gebrauchsanleitung“:

So, nun könnt Ihr grinsen. Es steht Euch!

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Kometen

Von Muschelglimmer - 30.Mai 2009, 11:10 Uhr

Passend zum Wonnemonat Mai habe ich, gerade noch rechtzeitig, meine maigrünen Kometen fertiggestellt. Das war für mich das bisher „schwierigste“ Muster. „Schwierig“ insofern, dass ich das erste Mal verzopfen sollte. Sonst verzapfe ich ja eher. Unsinn zum Beispiel 😉

Das Verzopfen an sich war dann auch weniger das Problem. Ich habe es mit einer Zopfnadel gemacht und konnte die Maschen auch gut abstricken, aber danach ging leider nichts mehr. Die Zopfmaschen saßen sehr fest und ich musste die Nadeln regelrecht „durchschrauben“, um die Maschen verschieben zu können. Da besteht also noch Übungsbedarf. Davon abgesehen, hat mir auch dieses Muster wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich mochte es, zu sehen wie Kometenköpfe und -schweife beim Stricken langsam Gestalt annahmen.

Vielleicht wäre eine etwas kleinere Nadelstärke auch ausreichend gewesen, denn die fertigen Socken sitzen nicht so stramm an den Waden wie gewohnt. Trotzdem rutschen sie, hingegen ersten Befürchtungen, nicht 😀

Gestrickt sind diese Socken aus maigrüner Regenbogenmelodie-Sockenwolle mit Seide und Bambus vom Wolldrachen mit Nadelstärke 3,0. Das Muster ist von Stephanie van der Linden, der ich hier einfach mal Dankeschön dafür sage 😀 Zu finden sind die Kometen (neben anderen Sockenmustern) auf dieser Site.

Ebenfalls Premiere hatte ich bei der Spitze, die ich diesmal nicht einfach zusammengezogen, sondern im Maschenstich geschlossen habe. Das ist wirklich eine elegante Art des Spitzenschlusses. Das Mantra dazu habe ich noch nicht ganz verinnerlicht, aber ich weiß, auf welcher Seite im genialen Sockenworkshop es steht. In diesem Sinne: Rechts ab, links…..und schöne Pfingsten! 😀

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Wandersocken

Von Muschelglimmer - 12.Mai 2009, 11:20 Uhr

Noch rechtzeitig zum Muttertag wurden die Wandersocken für meinen Schwiegervater fertig. Er sollte nicht leer ausgehen, wenn die Schwiegermutter hübsche Socken geschenkt bekommt 😉 (Ihr erinnert Euch doch noch an meine Wasserjungfern-Socken von April?) Das hier ist sein Paar: Tschamberle-Socken.

Mein Schwiegervater meinte auch sofort, dass diese Socken prima für seine Wanderschuhe geeignet wären und auch sonst hatte ich den Eindruck, dass ich mit meiner Überraschung dass ich Socken stricke, gut angekommen bin. Hehehe, schon lustig, wenn frau nach Jahren die eigene Schwiegermutter noch positiv überraschen kann.

Das Muster der „Tschamberle-Socken“ ist das Zackenmuster aus dem genialen Sockenworkshop von Jostes/van der Linden. Man kann es leider nicht sehr gut erkennen auf den Bildern. Den Fuß habe ich glatt rechts gelassen, damit ja nichts drückt beim Wandern. Ach ja, Tschamberle nennt sich übrigens die Gruppe älterer Herren, mit denen mein Schwiegervater alle 14 Tage wandern und singen geht. Man frage mich bitte nicht nach der Bedeutung des Wortes, als Sockenname taugt es jedenfalls, finde ich 🙂

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Wasserjungfer

Von Muschelglimmer - 16.April 2009, 12:54 Uhr

Kennt Ihr das? Man hat einen Begriff, überlegt sich, ob es dafür noch einen anderen gibt und landet zum Schluss bei einem wunderschönen, leider nicht mehr gängigen Wort, das die Sache, um die es geht irgendwie genau trifft. Mir ging das so mit meinen neuen Socken. Das Muster heißt „Dragonfly“, deutsch bekanntlich „die Libelle“. Bevor sich die Bezeichnung „Libellen“ für diese Tiere durchgesetzt hat, nannte man sie ganz poetisch „Wasserjungfern“. Und da dies auch gut zur Farbe dieser Socken passt, was soll ich sagen? Meine Wasserjungfern-Socken sind fertig.

Mal sehen, ob sie meiner Schwiegermutter passen. Es sind die ersten Socken, die ich für sie gestrickt habe und ich hoffe nun, sie wird sich über ihr Muttertagsgeschenk freuen. (Ich weiß, ich bin früh dran *gg*)

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Hannover-Muster-Socken

Von Muschelglimmer - 18.März 2009, 11:17 Uhr

Die Bi(e)ne ist gelandet. In Hannover. Sozusagen.

Nix verstehn?

Wie auch? 😉

Aaaalso: Ich habe doch da zu Weihnachten diese Drachenwolle-Stränge bekommen. Einer wurde zu Socken für meinen Schatz, der andere mit Namen „Früchteteller-Naschgedanken“ ruht noch im Schrank und der dritte, den hatte ich nun auf den Nadeln – „Blütenhonig-Bienenfleiß“.

Lange habe ich mir Gedanken gemacht, welches meiner gesammelten Muster für diese Färbung geeignet wäre, denn ein Muster wollte ich eigentlich schon versuchen zu stricken. Meine Wahl fiel auf das Hannover-Muster, das sich nun bei der fleißigen Honigbiene auch recht gut zeigt.

Mich erinnern die Kurven und Linien an die Flugbahn fleißiger Bienen, wenn sie um die Blüten herumsummen.

Gestrickt sind die Socken wieder mit Nadelstärke 3,0. Begonnen habe ich mit einem krausen Bündchen, das nach sechs Reihen ins Muster übergeht. Die Ferse ist die „Short Row Heel“-Ferse; eine simple Sache, wenn man erst verstanden hat, wo man beim Verkürzen wenden muss. Bei der ersten Socke musste ich einmal ribbeln, weil ich irgendwo falsch abgebogen bin *gg*, zum Glück hatte ich vorher eine Lebenslinie eingezogen und hatte so keine Schwierigkeiten wieder zurück auf „Los“ zu gelangen. Bei der zweiten Socke war ich meiner Sache dann aber sicher genug, dass ich auf die Lebenslinie verzichtet habe und es hat auch auf Anhieb geklappt.

Oh, noch was habe ich bei diesen Socken neu gelernt. Das Aufnehmen einer Masche aus dem Querfaden. Kannte ich noch nicht, ist aber auch kein Hexenwerk. Außerdem musste ich erfahren, dass man besser den Faden am Ende einer Nadel nicht dekorativ einmal um die Nadel wickelt, denn das ergibt beim Weiterstricken ein Lochmuster, wo kein Lochmuster sein soll. Scheinbar war mein Unterbewusstsein noch von den Garden-Mystery-Socks auf Lochmuster eingestellt und weil keins im Chart auftauchte, mogelte ich unbewusst hier und da ein Loch ein, wie auch immer, ich habe bei diesem Sockenpaar nicht nur einmal eine Runde zurückgestrickt.

Nun ist die Bi(e)ne – zumindest im übertragenen Sinne einmal – in Hannover gelandet. Es hat Spaß gemacht, dieses Muster zu stricken und ratet mal, welche Socken ich gerade an den Füßen habe.

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