Muschelglimmer

Archiv: Socken

Mysteriös

Von Muschelglimmer - 04.Juni 2017, 13:36 Uhr

Mir ist da vor ein paar Wochen etwas Seltsames passiert. Man kann es durchaus mysteriös nennen. Ich war im Supermarkt und wollte, wie immer sehr diszipliniert, nur die einzelnen Posten meines Einkaufszettels in den Einkaufswagen packen. Da sprachen mich plötzlich vom Grabbeltisch aus zwei bunte, zu Knäulchen gewickelte Polytierchen an. Ich hatte zuerst gar nicht darauf geachtet, immerhin habe ich seit Jahren weder gehäkelt noch gestrickt. Sie flüsterten mir zu, dass ich mit ihnen doch sicher etwas Nettes zaubern könnte. Daraufhin habe ich ihnen wohl einen kurzen Blick zugeworfen. Die beiden Knäulchen fühlten sich dadurch offensichtlich ermutigt. Zack, sprangen sie in meinen Einkaufswagen. Was sollte ich machen? Zwei so nette, bunte, harmlose Garnknäulchen, die kann man doch nicht einfach so wieder aus dem Wagen werfen.

Zuhause habe ich die beiden Knäulchen erst einmal auf den Tisch gelegt. Da raunten sie mir wieder zu: „Irgendetwas Nettes wirst Du doch mit uns anzufangen wissen? Schau doch mal, welch schöne Farben wir haben! Violett, grün, gelb, anthrazit, blau, pink…. Würden wir uns nicht auch verarbeitet ganz hübsch auf dem Tisch machen?“

Hmmm.

Hübsch verarbeitet.

Auf dem Tisch?

Ein Tischläufer oder ein Deckchen?

Ravelry!

Mann, dort hatte ich lange nicht mehr reingeschaut. Warum auch, die Lust auf Handarbeit war irgendwann weg. Kam die etwa jetzt wieder?

Als ich mich später auf der Suche nach einer Anleitung bei Ravelry eingeloggt hatte, war es passiert. Akuter Anfall von Handarbeitsfieber! All die tollen Anleitungen für Homedeko, Tücher, Socken, Stulpen, Pullis, Westen…. Ravelry ist fast wie Google. Es gibt nichts, was es da nicht gibt. Auf Ravelry findet man für eigentlich alles, das man Stricken oder Häkeln kann, eine Anleitung. Glaubt Ihr nicht? Aber hallo! Barfuß-Sandalen für den Sommer? Gibt´s. Einen Windelhalter für den inkontinenten Hund? Findet Ihr da. Ein Tampontäschchen, das Euch angrinst? ~ grins ~ Ein Beutelchen, das aussieht wie ein plattgefahrener Fuchs? Halali! Sagt nix, Ihr wolltet es wissen!

Tja, und dann, als ich so am Stöbern war, traf ich auch auf eine Sache, die ich bereits während meiner handarbeitlichen Aktivitätsphase vor ein paar Jahren kennengelernt hatte. Das Mystery. Ähem, nein. Das müsst Ihr jetzt mit einer dunklen, dramatischen Betonung lesen. Also noch mal: Das Mystery! Jaaaa, schon viel besser! Jetzt fragt sich sicher der ein oder andere, ob gleich Jonathan Frakes um die Ecke biegt. Nein, keine Sorge. Es wird auch keine Weiße Frau mit filigranem Lace-Tuch schemenhaft über den Bildschirm schweben. Falls da bei Euch doch was rumgeistern sollte, ich kann nix dafür! Nein, ich erzähle Euch, was es mit einem auf Ravelry und garantiert auch in anderen Handarbeits-Foren auftretenden Mystery auf sich hat. Also:

Es gibt da den MCAL und den MKAL. Beim MCAL wird gehäkelt, zu erkennen am C, das für Crochet steht, dem englischen Wort für Häkeln. Entsprechend steht beim MKAL das K für Knit, also Stricken. Man weiß, dass das Endergebnis beispielsweise ein Schultertuch oder ein Paar Socken sein wird. Bevor es losgeht, erfährt man selbstverständlich auch die Garnstärke und welche Menge an Garn man benötigt und ob das Garn einfarbig oder bunt sein sollte oder beides, falls man zwei oder mehrere Garne braucht. Die empfohlene Nadelstärke ist bei einem Tuch auch ganz interessant. Jo, und dann sitzt man da und wartet, das Werkzeug in der Hand, das Garn schon in bevorzugter Fadenführung um die Finger gewickelt, auf den Termin, an dem der erste Hinweis gegeben wird. Die Anleitung ist bei einem Mystery nämlich in mehrere Teile aufgeteilt, sodass der Umsetzende immer nur ein Stückchen weit erkennen kann, wie sein Werk aussehen wird. Die Anleitung bleibt also gewissermaßen bis zur Veröffentlichung des letzten Hinweises geheimnisvoll, mysteriös, hu-huuuu. Und weil Jonathan Frakes nichts mit der Sache zu tun hat, muss hinterher auch keiner raten, ob die Geschichte denn nun wahr oder falsch ist, denn wenn er von Hinweis zu Hinweis fleißig mitgenadelt hat, dann hat er ja das fertige Werk direkt und ohne den geringsten Zweifel vor seiner Nase liegen. Na, alles klar? Nein?

Ach ja, die anderen Buchstaben sollte ich noch erklären. Nun, das M steht für Mystery, wie Ihr Euch das bestimmt schon gedacht habt. AL stehen für -Along, zusammen mit dem C oder K also für Crochetalong oder Knitalong, und sagen aus, dass mehrere Menschen im ungefähr selben Zeitraum ein ganz bestimmtes Modell, eine bestimmte Anleitung häkeln oder stricken. Wenn das jeder für sich im stillen Kämmerlein täte und nicht im Rahmen eines -Alongs, wüsste der eine vom anderen nicht. Wäre dann auch gewissermaßen geheim, aber auch irgendwie witzlos. So handarbeitstechnisch-sozial gesehen, ne? So aber tut man es quasi gemeinsam in einem Forum, in der Gruppe. Und da kommt jetzt der „soziale Aspekt“ ins Spiel. Man tauscht sich natürlich fleißig in Wort und Bild aus. Bevor es losgeht über die eigene Garn- und Farbwahl sowie die der Mitstreiter, später dann über das Projekt selbst und den Fortschritt. Man stellt Fragen, wenn etwas unklar ist, zeigt Fotos vom aktuellen Stand seines Werkes, bewundert die Farbwahl und den aktuellen Stand der anderen. Man lässt sich erklären, wie die bisher noch unbekannte Technik, die in dieser Anleitung vorkommt, denn jetzt genau umgesetzt wird, denn so ganz steigt man leider vielleicht doch noch nicht durch, man bequatscht Begebenheiten neben der eigentlichen Handarbeit und und und. Was man halt so macht, wenn man auf andere handarbeitsbegeisterte Menschen trifft, in gewisser Weise zusammensitzt und in Gemeinschaft, jeder für sich, etwas entstehen lässt. Crochetalongs und Knitalongs gibt es übrigens natürlich auch ohne das große Geheimnis drumherum. Dann sind es einfach -Alongs und man häkelt oder strickt gemeinsam nach einer Anleitung, die von vorneherein bekannt ist. Das mit den -Alongs gab es seit vielen Generationen schon in der Familien- oder Dorfgemeinschaft, Uroma und Oma kannten das auch. (OK, vielleicht ohne Mystery, aber wer weiß?) Sie hatten damals vermutlich nur keinen so coolen englischen Begriff dafür. Heutzutage gibt es das Internet, die (Dorf)gemeinschaft kann erweitert werden, bei Ravelry passiert das mit einem Klick weltweit. Inzwischen haben sich mehr als 7,1 Millionen Leute angemeldet. Auch wenn es sicher eine hohe Anzahl an Karteileichen gibt, tummelt sich dort eine ganz schöne Menge. Stricktreffen oder Häkelkränzchen 2.0. Oder sind wir schon bei 4.0?

Solch ein Mystery für Socken war gerade in einer deutschsprachigen Gruppe angekündigt worden, als ich am Rumstöbern war. In der Ankündigung stand auch, dass es ein Mustermix aus vier verschiedenen Mustern werden wird. Sockenwolle hatte ich noch hier, prima. So musste ich mich bei all den vielen, vielen Anleitungen nicht entscheiden, womit ich denn nun meinen Wiedereinstieg in die Handarbeitswelt zelebrieren wollte. Denn ich war mal wieder von der Fülle an Informationen und Anleitungen, die man auf den Seiten von Ravelry vorfindet, irgendwie schlichtweg überfordert. Es gibt so vieles, das Hier schreit und das man am liebsten sofort anschlagen würde. Da dachte ich mir, ein Paar Socken im Mustermix sind für den Anfang bestimmt nicht das Schlechteste. Außerdem, und das passt zu der ganzen Geschichte hier jetzt auch noch sehr gut, hieß der Mystery-Knitalong „Alles ist möglich“. Ihr seht, mysteriös vom Feinsten.

Am 01.05. ging es los und am letzten Donnerstag nun habe ich die zweite Socke nach dieser Mystery-Anleitung fertiggestellt. Ich bin recht stolz auf mich, dass ich das Sockenstricken wohl doch nicht so ganz verlernt hatte. Die vier Abschnitte kann man sehr gut auf dem Foto erkennen. Wie immer, ein Klick aufs Bild vergrößert es. Das Bündchen und der Abschnitt mit dem Zopfmuster waren Hinweis 1. Hinweis 2 beinhaltete das Rechts-Links-Muster und die Ferse. Mit dem dritten Teil kam dieses netzartige Muster. In gedehnterem Zustand könnte man die Kreuzungspunkte auch als Blümchen interpretieren und man erkennt, dass ganz kleine Löchlein dabei sind. Fast ein Lace-Muster also. Hinweis 4 enthielt wieder ein Rechts-Links-Muster und die Arbeitsanweisung, wie die Sockenspitze zu stricken ist. Dem Namen des Mystery-Knitalongs gemäß musste man sich aber weder bei der Anzahl der einzelnen Musterwiederholungen noch bei Ausführung von Ferse oder Spitze sklavisch an die Vorgaben halten. Gut, das muss man sonst natürlich auch nicht, schließlich ist es Handarbeit und damit prädestiniert für individuelle Anpassungen nach Geschmack oder Maß. Ich habe den Schaft dadurch etwas verkürzt, dass ich das Zopfmuster nur zweimal in der Höhe gestrickt habe. Die Erstellerin der Anleitung hat offenbar eine Vorliebe für längere Sockenschäfte. Ihre genauen Angaben haben mir den Wiedereinstieg wirklich sehr erleichtert und zum reinen Vergnügen gemacht. Ich freue mich schon darauf, die neuen Socken zu tragen, wenn es dann mal wieder kalt wird – was gut und gerne noch vier, viereinhalb Monate dauern darf.

Und wenn Ihr Euch jetzt fragen solltet, was denn aus den beiden bunten Knäulchen geworden ist, die irgendwie so überhaupt gar nicht unschuldig daran sind, dass ich Euch den ganzen Sermon hier erzähle, dann kann ich Euch sagen: Ich habe tatsächlich in der Zwischenzeit eine Anleitung gefunden und bin dran, die beiden vom Knäuel zu …. nein, ich verrate es nicht. Wartet ab, ich nadele noch daran herum.

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Geburtstagssocken

Von Muschelglimmer - 26.August 2012, 16:13 Uhr

Auch dieses Jahr gab es zum Geburtstag unseres Freundes wieder Socken. Er weiß meine Handarbeit zu schätzen und freut sich über jedes neue Paar.

Dieses Muster habe ich schon einmal für mich gestrickt. Ich finde, es passt sowohl für Damen- als auch Herrensocken. Nur diesmal habe ich eine Herzchenferse und eine normale Bandspitze gestrickt. Die Wolle ist von Zitron, Maxima Trekking, gestrickt mit 2,5er-Nadeln, Sockengröße 46/47.

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Leuchtendes Orange…

Von Muschelglimmer - 12.November 2010, 13:07 Uhr

…und Zöpfe – nicht zu übersehen, meine neuesten Socken. Die Anleitung gibt es bei Ravelry und dort waren sie auch das Muster für einen Zwei-Monats-KAL, bei dem ich eigentlich mitmachen wollte. Aber irgendwie habe ich es geschafft, länger als zwei Monate an den Socken herumzunadeln. Irgendwie ist der Funke nicht so recht übergesprungen, obwohl ich den Zopf wirklich mag. Wie das halt manchmal so ist. Jetzt sind sie jedenfalls fertig und ich bin sicher, mit denen gehe ich so schnell in keinem winterlichen Schneegestöber unter, so wie die leuchten.

Orangen MIT GIFT

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Stinos

Von Muschelglimmer - 26.August 2010, 08:52 Uhr

Auch wenn es so aussieht, als würden bei mir mal wieder Nadeln und Garn ruhen – so ist es nicht. Diese Stinos habe ich die letzten Tage fertiggestellt, rechtzeitig zum Geburtstag des Empfängers.

Stinos

Mal wieder Größe 46, gestrickt mit den üblichen 2,5er-Nadeln aus Zitron Trekking XXL in „Männerfarben“. Hinten an der Wade sind´s zwo rechts, zwo links, der Rest glatt rechts, Runde Ferse und Bandspitze.

Und – ich musste zum ersten Mal ein fertiges Teil ein Stück weit wieder ribbeln. Man kann es nämlich tatsächlich schaffen, die Bandspitze irgendwie um ein paar Maschen verdreht zu stricken. Dies bemerkt man natürlich erst genau dann, wenn der Faden vernäht ist *grmpf*. Aber gut, man muss alles mal gemacht haben, auch eine Sockenspitze wieder auf 😉

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Häkelsocken

Von Muschelglimmer - 29.Juli 2010, 12:28 Uhr

Ich wollt´ es jetzt einfach wissen. Wissen, wie man Socken häkelt. Die Sockenwolle hatte ich schon lange hier liegen, sie stammt noch aus meiner allerersten Wollbestellung. Die Anleitung ist, passend zur Wolle, von Drops Design.

Häkelsocken

Sie sitzen überraschend gut, auch wenn ich die Festen Maschen zwischendurch und an der Spitze etwas zu wörtlich genommen habe. Und der Muschelrand gefällt mir gut.

muschelrand1

Beim Socken stricken ist der Funke bei mir schneller übergesprungen. Trotzdem möchte ich nicht ausschließen, dass ich noch weitere Socken häkeln werde. Irgendwann mal, wenn mir wieder ein hübsches Muster unterkommt....und beide zusammen

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Doppelpass im Achtelfinale

Von Muschelglimmer - 12.Juli 2010, 19:49 Uhr

Was wäre ein Fußballspiel ohne Doppelpass? Auch im Team Germany gab´s viele Doppelpässe, also Projekte, die aus zwei Einzelteilen bestehen. Wie beispielsweise meine Doppelpass-Socken, mein Tor Nummer 2:

Fahne 2010

Doppelpass

Die Sockenwolle ist von Wolle Rödel und heißt Marathon, gestrickt habe ich mit 2,5er-Nadeln, daher sitzen sie nicht zu locker. 90 Minuten über den Fußballplatz damit zu rennen wäre also kein Problem 😉

Doppelpass im Achtelfinale

Als persönliche Herausforderung habe ich bei diesen Socken eine nachträglich eingestrickte Ferse gemacht. Die Anleitung dafür ist aus dem „genialen Sockenworkshop“-Buch und heißt dort Bullaugenferse.

nachträglich eingestrickte Ferse

Den Übergang Fußrücken und Ferse sollte ich noch trainieren, da gab´s ein wenig große Maschen. Aber generell finde ich diese Art der Ferse gar nicht schlecht. Noch nie vorher habe ich so schnell ein Paar Socken gestrickt (22. bis 30. Juni), vermutlich, weil ich nicht zwischendrin von der Ferse gebremst wurde. Hinterher war sie dann wirklich schnell drangestrickt. Sonst lege ich nämlich immer eine künstlerische Pause vor der Ferse ein. Warten auf den richtigen Moment….oder so 😉

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Not for a girlie

Von Muschelglimmer - 08.Juni 2010, 11:49 Uhr

Meiner Schwester gefiel beim Stöbern in meinen Vorräten diese Wolle sehr gut und ich schlug vor, ihr daraus Socken mit Umschlagbündchen zu stricken.

Umschlagsocken

Sie wünschte sich, dass die Farbverteilung auf den Umschlägen unterschiedlich ist und nach Möglichkeit sollten die Spitzen auch verschieden sein. Ha! Sowas schaff´ ich doch!

Bündchen mit Umschlag

Die Anleitung ist von Melly, Girlie anklet socks, und die Runde Ferse sowie die Sternchenspitze, die ich dafür ausgewählt habe, sitzen prima. Aber meine Schwester und Girlie? Ne! Deswegen also: „Not for a girlie“.

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Bonbonfachverkäuferinnensocken

Von Muschelglimmer - 01.April 2010, 12:01 Uhr

Beim Stricken meiner neuesten Socken musste ich immer an Bonbons denken und ich finde, diese Socken stünden sicher jeder Bonbonfachverkäuferin gut zu Gesicht Füßen – deshalb „Bonbonfachverkäuferinnensocken“ mit einem freundlichen Gruß an alle, die diesen Beruf ausüben.

Süß, oder? ;-)

Das Muster stammt aus dem genialen Sockenworkshop, es heißt eigentlich „krauses Wellenspiel“. Wie dort vorgeschlagen, habe ich die Bumerang-Ferse mit zweifachen Doppelmaschen und die Schneckenspitze gestrickt. Allerdings die Schneckenspitze in einer verkürzten Form, die ich im Internet gefunden habe.

Schneckenspitze

Diesmal habe ich ein Stretchgarn von Schoeller + Stahl mit Nadelstärke 2,5 verarbeitet und deshalb die Passform recht knapp gehalten. Mal sehen, wie sie sich auf Dauer machen, denn da ich keine Bonbonfachverkäuferin kenne, der ich sie schenken könnte, werde ich sie selbst tragen und mir kühle Sommerabende damit versüßen.

krauses Wellenspiel oder doch Bonbons? ;-)

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Wolkenhimmeltiger

Von Muschelglimmer - 28.Januar 2010, 13:16 Uhr

Wolkenhimmeltiger – so heißt der Strang Drachenwolle, aus dem jetzt ein Paar Socken für den Hausherrn entstanden ist.

WolkenHimmelTiger

Gestrickt mit 2,75er Nadeln im bekannten Dreizack-Muster.

Kennt Ihr nicht?

*1, 2, 3, zack!* –> 1 – 3 = rechte Maschen, zack = linke Masche.

Seht Ihr, kennt Ihr doch! 😀

von den Nadeln an die Füße

Die Ferse ist die „Runde Ferse“ aus dem genialen Sockenworkshop. Sie sitzt perfekt. Als Spitze habe ich diesmal die Sternchenspitze drangebastelt. Die betonten Abnahmen, die ich dabei gemacht habe, gehen allerdings im Geringel unter.

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Socken mit anatomischer Spitze

Von Muschelglimmer - 15.Januar 2010, 11:53 Uhr

Im genialen Sockenworkshop sind jede Menge Arten von Fersen und Spitzen, die ich noch ausprobieren will. Dieses Mal habe ich Mustersocken mit einer Spitze, die mehr Platz für den großen Zeh lässt (anatomische Bandspitze) und mit einer Hufeisenferse nachgearbeitet. So sieht das Ergebnis aus:

seitlich

zwischenstueck

Draufsicht

Nochmal die Spitzen näher:

mehr Platz für die großen Zehen

Dadurch, dass man mit den Abnahmen auf zwei Nadeln erst später beginnt, rundet sich die Spitze entsprechend anders. Auch wenn ich nicht unbedingt mehr Platz für meine großen Zehen brauche, ist es doch gut zu wissen, wie man so etwas bewerkstelligt. Ob ich die Hufeisenferse allerdings unbedingt noch einmal für mich stricken will, weiß ich nicht. Ich habe ja nicht so einen hohen Spann. Laut Buch soll sie genau dafür geeignet sein. Gestrickt sind die Socken in Größe 38/39 aus einem Baumwoll/Wolle-Strang vom Wollpapst mit 2,75er Nadeln.

Nachtrag: Die Anleitung für diese Socken ist im genialen Sockenworkshop von Jostes /van der Linden auf Seite 106 zu finden.

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