Muschelglimmer

Archiv: Kuchen

Käsekuchen mit zwei Schichten

Von Muschelglimmer - 08.Februar 2015, 19:14 Uhr

Heute muss ich unbedingt einmal den Lieblingskäsekuchen der Familie zeigen. Seit ich diesen Käsekuchen 2011 das erste Mal auf eine Kaffeetafel gestellt habe, wird er immer wieder gewünscht und schon viele Male habe ich den Link zum Rezept weitergegeben. Meist ist der Kuchen schneller gegessen, als ich meine Kamera zücken kann. Aber diesmal habe ich es geschafft. Kamera und Stativ rechtzeitig in die Küche geschmuggelt, Tür abgeschlossen und den absoluten Kuchenstar endlich einmal in Ruhe abgelichtet.

Kaesekuchenzweischichtenrand

Manchmal gebe ich ein wenig Zitronenabrieb zur Quarkmasse, manchmal etwas mehr Vanille. Aber immer, immer, immer sind alle hin und weg. Weltbester Käsekuchen wird er oft genannt. Tja, wird wohl was dran sein. ~ schmunzel ~

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Schokoladenkuchen mit Robert

Von Muschelglimmer - 27.März 2014, 08:52 Uhr

Seit Tagen habe ich schon Lust auf Kuchen, Robert war mal wieder backfertig und lange schon hatte ich das Schokoladenkuchenrezept aus dem Sauerteigforum auf meiner Nachbackliste stehen. Da sollte sich doch was machen lassen? Hmmm, mal sehen: 1 + 1 + 1 = Schokoladenkuchen!

ersterSchokoladenkuchenRobertkleinfuenfer

Ich habe noch zwei Gramm Hefe zum Teig gegeben, weil ich nicht sicher war, ob Roberts Triebkraft ausreicht. Tatsächlich hatte ich den Teig geschlagene drei Stunden warm stehen und es tat sich – nichts! Dann habe ich den Ofen angeworfen und, als der Ofen soweit war, ihn einfach mal hineingestellt. Und siehe da, da ging dann auf einmal doch was. Insgesamt habe ich den Kuchen gute 60 Minuten gebacken, vorher klebte noch Teig am Stäbchen.

Der Geschmack des Kuchens ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Wie ein Rührkuchen, aber ein klein wenig hefig. Ob das von den zwei Gramm kommt, die ich dazugegeben habe oder ob man da Robert herausschmeckt, kann ich gar nicht sagen. Man muss den Kuchen probiert haben, er schmeckt auf jeden Fall toll.

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Burgerparty

Von Muschelglimmer - 24.November 2013, 13:54 Uhr

Die Burgerbrötchen und der amerikanische Apfelkuchen aus den letzten Beiträgen, das kann ich jetzt verraten, waren Testläufe für eine Burgerparty, die wir gestern gegeben haben.

Tischdeko

Mein Mann hat ab dem späten Nachmittag in der Küche als Burger-King regiert und wie ein Profi Patties geformt und gebraten. Ist bei Profis hinterher eigentlich auch die ganze Küche fettverspritzt? Na ja, Schwamm drüber! Sämtliche Backerei zuvor war natürlich meine höchsteigene Aufgabe.

Gemeinsam zugange waren wir bei den Saucen. Ich habe die Rezepte zusammengesucht und die Oberaufsicht geführt, der Schnibbel-King hat geschnibbelt. Die Aufteilung war so völlig in Ordnung, sonst wären die Saucen heute noch nicht fertig. Ich bin nämlich eine Schnibbel-Schnecke. Es muss unbedingt so ein Teil her, das – Abrakadabra-Zack-Zack! – winzigkleine Gemüsewürfel zaubern kann. Denn es gehört nämlich auch nicht unbedingt zu den Lieblingstätigkeiten meines Kings, Miniwürfelchen zu schnitzen. Produktempfehlungen werden gerne entgegengenommen, noch kann ich meine Weihnachtswunschliste erweitern.

Zurück zu den Saucen. Wir haben eine Hamburgersauce und einen Eier-Brotaufstrich als Alternative zu Ketchup und Mayo aus dem Laden bereitgestellt. Dazu gab es frittierte Zwiebelringe mit Sauerrahm-Dip, den klassischen Coleslaw und Pommes frites. Logisch, dass auch die anderen üblichen Hamburgerbausteine wie Käse, Tomatenscheiben, rohe Zwiebelringe und Gürkchen neben Ketchup, Senf und Mayo vertreten waren. Habe ich etwas vergessen? Gestern Abend jedenfalls fehlte wohl nichts. Alle Beteiligten waren wunschlos glücklich und hinterher pappsatt. Leider habe ich den fertig gedeckten Tisch mit den vielen Schüsseln nicht fotografiert. Wenn die Gäste da sind, ist an so vieles zu denken, da war keine Zeit mehr fürs Fotografieren. Ihr kennt das ja.

Dafür habe ich kurz vorher noch das Kuchenbuffet im Bild festgehalten. Hier hatte natürlich der Apple Chess Pie seinen Auftritt. Daneben gab es noch Erdnussbutter-Schoko-Cookies, Hafer-Cookies und 3-fach-Schoko-Brownies.

Kuchenbuff

Es war eine Menge Arbeit, aber uns hat es richtig Spaß gemacht, einmal ordentlich aufzufahren. Home-made rocks!

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Passend zu den Burger Buns gab es gestern einen Apfelkuchen nach amerikanischem Rezept. Gefunden habe ich ihn auf der Internetseite USA Kulinarisch und genau heißt er Apple Chess Pie.

Apple Chess Pie

Neu war für mich die Art der Teigzubereitung. Darauf, die Zutaten nur mit einer Gabel zu vermengen, anstatt mit den Knethaken des Handrührgerätes zu arbeiten oder von Hand zu kneten, muss man erst einmal kommen. Ich habe mich auf das Experiment eingelassen, auch wenn der Kuchen mit je einer Stunde Kühlzeit nach der Teigbereitung und nach dem Auslegen der Pie-Form nicht gerade eben mal schnell-schnell gemacht ist.

Apple Chess Pie

Diese amerikanische Apfelkuchenvariante hat unseren Gästen und uns gestern Abend wirklich gut geschmeckt.

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Als reichlich Ungeübte bin ich jemand, der eigentlich gern jedes Koch- und Backrezept zumindest beim ersten Mal (fast) buchstabengetreu nachbastelt. Wenn ich Foodblogs lese, staune ich immer, wie manch einer ein Rezept abwandelt, verändert, umbaut. Als ich nun dieses Rezept für einen Quark-Kirschkuchen mit Streuseln bereitgelegt habe und die Änderungsnotizen las, ging es aber auch bei mir spontan los mit dem Abwandeln.

Petra hat Zwetschgen durch Sauerkirschen ersetzt, ich hatte hier ein Glas eingelegte Zwetschgen, die ich verwenden wollte. Sie nahm statt Sahnequark eine Mischung aus Quark und Joghurt, ich hatte im Kühlschrank Magerquark, der verbraucht werden wollte. Außerdem wollte ich die Streusel pimpen, mir war nach Vanille. Könnt Ihr mir noch folgen? Nö? Macht nix, ich schreibe hier einmal meine Version auf:

Zutaten:

Für die Streusel:

150 g Mehl
80 g Zucker
etwas Butter-Vanille-Aroma und gemahlene Vanille
100 g weiche Butter

Für den Boden:

125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Quarkcreme:
300 g Magerquark
1 EL Zwetschgensud
75 g Puderzucker
2 Eier, getrennt
1 Prise Salz
1 EL Speisestärke
etwas gemahlene Vanille
370 g eingelegte Zwetschgen, abgetropft

Zubereitung:

Streusel:
Mehl mit Zucker, einem Spritzer Butter-Vanille-Aroma, der gemahlenen Vanille und der weichen Butter
zu Streuseln verkneten. Ich mache das gerne mit der Hand. Die Streusel kalt stellen.

Ofen auf 180°C aufheizen.

Boden:
Mehl mit Backpulver mischen. Springform (26 cm) fetten und mit Mehl ausstauben. Die eingelegten Zwetschgen
in einem Sieb abtropfen lassen. Butter mit Puder- und Vanillezucker schaumig rühren, die Eier
nacheinander gründlich unterrühren. Die Mehl-Backpulvermischung unter die Masse heben. Den Teig in der
Form verteilen und schön glatt streichen.

Quarkcreme:
Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und beiseitestellen. Den Quark mit dem Zwetschgensud glattrühren. Puderzucker, Eigelb, Speisestärke und etwas gemahlene Vanille unterrühren. Das geschlagene Eiweiß und die abgetropften Zwetschgen vorsichtig unterheben.

Die Creme auf die rohe Masse für den Boden geben, oben drauf die Streusel verteilen.

Ab in den vorgeheizten Ofen und ca. eine Stunde backen, bis die Streusel zart gebräunt sind.
Wie im Originalrezept angegeben, habe ich nach 10 Minuten Auskühlzeit den Rand der Springform
entfernt.

Quelle: Petra Holzapfel – Quark-Kirschkuchen mit Streuseln

An zwei Stellen kochte etwas Quarkmasse durch die Streusel hoch und wurde zu dunklen Stellen. Das stört zwar vielleicht die Optik, davon abgesehen war es aber nicht tragisch. Einzig das mit dem Butter-Vanille-Aroma war nicht so das Wahre. Es hat doch allzu künstlich herausgeschmeckt. Selbst gemahlene Vanille und Vanillezucker hätten es vielleicht alleine doch besser getan.

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Hattu Möhrchen?

Von Muschelglimmer - 02.Mai 2012, 19:00 Uhr

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