Muschelglimmer

Archiv: Brot

Grillbrote

Von Muschelglimmer - 03.Juli 2014, 16:14 Uhr

Am letzten Wochenende waren wir zum Grillen eingeladen. Als passendes Mitbringsel habe ich Marlas Provencebrot gebacken. Na ja, eigentlich wurden es Italia-Brote, denn mangels Kräutern der Provence habe ich es über die Grenze geschoben und italienische Kräuter in den Teig gegeben.

Grillbrot

Ich war mir nicht sicher, ob ich das mit der Formgebung gleich so hinbekomme, aber die Einschnitte blieben wie gewünscht offen. Ein leckeres Grillbrot, das auch nett anzuschauen ist.

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Nachdem mir letzte Woche ein Dinkelbrot mit allen Schikanen total danebenging, habe ich mich auf meine badischen Wurzeln besonnen und erstmal zum Trost ein Badisches Landbrot gebacken. Wie so oft, stammt auch dieses Rezept aus dem Sauerteigforum, wo Marla das Brot in zwei Varianten eingestellt hat.

BadischesLandRoggenvari

Die Variante zwei ist diese hier, mit 20 % Roggenvollkornanteil und einem Mehlkochstück. Das Vollkornmehl mahle ich mit dem Getreidemühlenaufsatz der Küchenmaschine nach Bedarf selbst. Dieser Aufsatz ist schon an die dreißig Jahre alt, meine Schwiegermutter hat ihn mir gegeben. Sie selbst hat das gute Stück so gut wie nie gebraucht, während ich schon oft froh war, dass sie mir dieses Zubehörteil überlassen hat. Durch das Kochen mit dem Mehl wird das Wasser gebunden. Auf diese Weise, so habe ich gelernt, kann man mehr Flüssigkeit in einen Teig hineinbringen, ohne dass er zu weich wird. Das Mehlkochstück sorgt dafür, dass das Brot länger frisch bleibt.

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Normalerweise ist es bei uns üblich, dass an den Backtagen gevespert wird. Das frische Brot will schließlich probiert werden. Diesmal allerdings hatten wir vom Vortag noch reichlich leckere Suppe übrig und so hat keiner vom Vespern was gesagt. Ich hatte auch etwas spät angefangen und die Brote waren zur Vesperzeit noch nicht vollständig ausgekühlt – was normalerweise aber kein Hinderungsgrund für meinen Mann ist, das Messer anzusetzen. Jedenfalls, diesmal dachte ich, die Brote erleben noch komplett den heutigen Sonnenaufgang. Denkste! Kurz vorm Schlafengehen verkündete mein Mann, dass er jetzt noch un-be-dingt das Knäusle probieren muss. Und so kam es, dass ich mit dem guten Gefühl ins Bett gehen konnte, zu wissen, dass dieses Badische Landbrot mit Roggenvollkorn rundum gelungen ist.

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Rosenkohlbrot

Von Muschelglimmer - 09.Januar 2014, 10:33 Uhr

Mein Brotbackjahr starte ich mit einem außergewöhnlichen Brot. Bevor ich das Rezept auf dem Plötzblog entdeckt habe, hätte ich nie dran gedacht, dass man mit Rosenkohl ein Brot backen könnte. Ich selbst bin nicht unbedingt der größte Fan von Rosenkohl. Ich esse ihn, aber er darf nicht zu sehr nach Kohl schmecken. Wie man mir früher erzählte, ist das gewährleistet, wenn die Röschen einmal Frost abbekommen haben. Da das selbst bei unserem bisherigen „Winter light“ inzwischen passiert sein dürfte, hatte ich also nichts dagegen, als mein Mann am letzten Wochenende „Rosebebbel“ auf den Speiseplan setzte. Das war für mich die Gelegenheit, ein paar Bebbelen abzuzweigen und sie zu verbacken.

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Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich die Zutatenmengen diesmal nicht gleich verdoppelt. Ob mich wohl mein Unterbewusstsein wegen der leichten Zweifel am Rosenkohl davon abgehalten hat? Wenn ja, dann soll es sich schämen. Ich finde das Brot nämlich wirklich sehr lecker.

Rosenkohlanschnklein

Dass mein Mann begeistert war, muss ich sicher nicht extra erwähnen. Die Sache ist geritzt, der Kohl gevespert. Zukünftig gibt es in der Wintersaison nicht nur Rosenkohlgemüse, sondern auch Rosenkohlbrot. Und dass dieses hier nicht das einzige „Spezialbrot“ bleibt, soviel sei schon einmal verraten.

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Kürbisbrot

Von Muschelglimmer - 27.November 2013, 11:24 Uhr

Vor Kurzem habe ich geschrieben, dass Kürbisse für mich zum Herbst dazugehören. Was liegt also näher, als endlich einmal wieder ein Brot mit Kürbis zu backen? Das passende Rezept dafür stammt von Marla aus dem Sauerteigforum.

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Eins kam in die Kastenform, das andere habe ich freigeschoben gebacken. Eine unnötige Vorsichtsmaßnahme, denn es ist nichts breitgelaufen.

Dieses Brot habe ich auch schon mit Karotte statt Kürbis gemacht. Damit ist es ganzjahrestauglich, denn auch mit Karotte schmeckt es immer wieder lecker. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass dies eins unserer Lieblingsbrote ist.

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Weltbrottag

Von Muschelglimmer - 16.Oktober 2013, 16:01 Uhr

Heute ist Weltbrottag. Zu diesem Anlass stellen wir im Sauerteigforum einen Forums-Brotkorb zusammen. Ich steuere das Apfel-Nuss-Brot bei.

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Neben Kürbissen und bunten Blättern stehen oft Äpfel und Nüsse für den Herbst. Mit Walnüssen habe ich bereits einmal Brot gebacken und so wollte ich zu diesem Anlass meine Premiere mit Äpfeln und Haselnüssen im Brot feiern. Walnüsse sind aber auch diesmal wieder mit dabei.

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Einmal freigeschoben……

…..und einmal in die Kastenform gepackt.

Apfel-Nuss-Brot Kastenform

Das Brot ist sehr saftig und passt prima zu Käse und Marmelade.

World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!

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Gassenhauer

Von Muschelglimmer - 10.Oktober 2013, 12:56 Uhr

Gassenhauer – was für ein hübsches, altes, aus der Mode gekommenes Wort. Gassenhauer, das waren die Hits von ganz, ganz früher. Populäre Lieder, gesungen oder gepfiffen von Leuten, die nächtens feucht-fröhlich auf dem Weg durch die Gassen waren. Wenn man dem Radio glauben darf, ist heutzutage ja scheinbar jedes neue Lied, gleich von der Stunde seines Erscheinens an, ein „Hit“. Der neue Hit von Schnurz folgt dem Hit von Tralala und hallo, hast Du schon den neusten Hit von Gehmirfort gehört?

Gab´s früher, also nicht ganz, ganz früher, sondern einfach nur früher nicht einmal Radiozeiten, in denen Sänger und Bands neue Lieder oder meinetwegen Songs herausgebracht haben, die sich erst durch immer wieder Gewünschtwerden in Sendungen, Verkaufszahlen und Rauf-und-Runtergedudel als Treffer erweisen mussten? Mir ist so. Ich mag mich aber auch täuschen. Vielleicht wird ein Lied ja oft auch zum Hit, wenn es nur lang und breit darauf hingequatscht wird. Egal. Zurzeit ist also alles ein Hit. Gassenhauer? Gebraucht heutzutage kein Mensch mehr. Na ja, jedenfalls fast kein Mensch. Denn in geschriebener Form habe ich dieses Wort tatsächlich kürzlich im Amboss-Blog gefunden. Und darunter gleich ein passendes Rezept. Da musste mich nicht erst einer breitquatschen, das musste ich einfach ausprobieren. Gestern also geknetet, geformt und eingeschossen und was soll ich sagen? Ein Treffer!

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Gassenhauer angeschnitten

Bei der vorderen aufgeschnittenen Brotscheibe sieht man eine kleine klitschige Stelle. Das ist da, wo ich mit meinem Thermometer eingestochen und die Temperatur überprüft habe. Ansonsten ist das Brot nicht klitschig. Davon abgesehen lasse ich beim nächsten Mal das Brot einfach noch einige Minuten länger im Ofen, weil ich nicht mit 280°C, sondern nur mit guten 250°C einschieße. Die paar Minuten, dann mit geöffneter Ofentür, bringen bestimmt eine noch knackigere Kruste.

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Purpurhamster

Von Muschelglimmer - 28.September 2013, 18:41 Uhr

Seit Kurzem bin ich stolze Besitzerin einer 2-Kilo-Edelstahlform. Am Donnerstag habe ich in dieser Form einen kapitalen
Purpurhamster gebacken. Hätte ich noch genug Purpurweizen gehabt, hätte der große gleich noch einen „kleinen“ 1-Kilo-Hamsterbruder bekommen.

Purpurhamster

Im Purpurhamster stecken neben Purpurweizenvollkornmehl auch Purpurweizenschrot, Flocken, Kerne und Saaten. Ein richtig kerniges Nagetier also. Lecker, saftig und schmeckt auch….pur!

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Schwarzbierroggenbrot

Von Muschelglimmer - 13.Juni 2013, 12:01 Uhr


Bier kann man ja bekanntlich nicht nur einfach so wegtrinken, man kann es auch verbacken. Wenn man das mit Schwarzbier nach diesem Rezept tut, dann kommt dabei ein richtig würziges, saftiges und leckeres Brot heraus.

Ich habe die Tipps befolgt und das Roggenvollkornmehl abends schon mit dem Schwarzbier und Salz verrührt, am nächsten Tag den Teig mit den übrigen Zutaten fertig gemacht und den Teigling in meine Gärbox gepackt. Wer nichts anderes derweil und hinterher vorhat, kann ja mit dem Rest Bier die Wartezeit überbrücken, während er die Sonne genießt. Bei mir dauerte es zwei Stunden (ohne Wartezeitbierchen, ich habe noch einmal einen Schwung Rhabarberketchup gekocht), dann war der Teig für den Ofen bereit.

Der Anschnitt heute Morgen, mit Spannung erwartet. Immerhin kommt bei diesem Rezept keine zusätzliche Hefe dazu. Meine Sauerteighefen mussten die ganze Arbeit alleine verrichten. Ich denke, das haben sie ganz gut gemacht. Ein schönes Brot für ein zünftiges Vesper. Die Feuchtkrümelchen nach dem Schneiden habe ich mal bewusst nicht fürs Foto entfernt. Ich finde, die darf man bei diesem saftigen Brot ruhig sehen.

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Flocken

Von Muschelglimmer - 14.März 2013, 09:03 Uhr

Langsam habe ich echt genug von Flocken. Jedenfalls von denen, die weiß und kalt vom Himmel fallen. Während ich dies schreibe, scheint bei uns die Sonne vom fast blauen Himmel. Aber dass niemand gar zu sehr Frühlingsgefühle bekommt, wirbeln gleichzeitig ein paar Schneeflocken durch die Luft.

Gegen Flocken im Geldbeutel habe ich natürlich nichts. Auch nicht gegen 3-Korn-, 4-Korn- oder 5-Korn-Flocken. Schon gar nicht, wenn sie in einem schönen Brotrezept von Marla eine Hauptrolle spielen. Ich habe 5-Korn-Flocken verwendet, neben Hafer-, Gersten-, Weizen- und Roggenflocken sind da noch Reisflocken enthalten.

So mag ich auch die nächsten Monate Flocken. Alles klar, Petrus?

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Bauernbrot statt Grillbrot

Von Muschelglimmer - 12.August 2012, 10:50 Uhr

Vor lauter anderen Terminen und weil auch das Wetter zuverlässig zu den Wochenenden immer etwas zu wünschen übrig lässt, bleibt der Grill leider kalt. So war auch diese Woche statt Grillbrot anderes Brot gewünscht. Meine Wahl fiel auf ein Bauernbrot mit Mehlkochstück aus dem Sauerteigforum.

Am Anschnitt gab es ein paar „Riwwelen“, obwohl das Brot ausgekühlt war. Macht nix, schmeckt gut!

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