Muschelglimmer

Archiv: Juni 2015

Und zack, einen grünen Haken dahinter!

Welcher grüne Haken wollt Ihr wissen? Der, der seit hier noch fehlte. Wie da schon geschrieben, war das Rezept für die Bolos jenes Rezept, bei dem mir klar wurde, dass ich eine Lievito Madre, kurz LM, brauche. Irgendwann. Mittlerweile wurden die interessanten Rezepte in meiner Sammlung, bei denen Lievito Madre verlangt wird, mehr und mehr. Vor Kurzem war ich nun schon einmal drauf und dran, eine aus meinem vorhandenen Weizensauerteig zu züchten, habe es aber vermutlich wegen der Wärme versemmelt. Die Lievito Madre war schneller übergar, als ich gucken konnte. Der zweite Anlauf ist nun aber gelungen, meine Hefemuddi scheint arbeitswillig.

So sieht das Ganze aus: Nach dem Füttern eine kleine, feste Teigkugel – drei Stunden später schön aufgegangen und bereit, im Teig für Auftrieb zu sorgen.

LMStart-Ende3Std

Das Rezept für die Süßkartoffelbrötchen habe ich von hier. Eine Backfreundin aus dem Sauerteigforum schlug noch eine winzige Änderung vor und nun sehen meine fertigen Brötchen mit LM frisch aus dem Ofen so aus:

alleBolokl

Ganz ohne Bäckerhefe, allein die Lievito Madre hat für den Trieb gesorgt.

Sammelkl

Ist diese orangefarbene Krume nicht ein Hingucker? Ich habe die Süßkartoffel nicht einfach geraspelt, sondern gekocht und zerdrückt zum Teig gegeben.

BoloAnschnkl

Der Teig war trotz Dehnen und Falten schon noch recht weich, aber doch gut zu handhaben. Ich habe ihn auf einer eingeölten Glasplatte in sechs Stücke geteilt, sie in halbwegs runde Form gebracht und die Teiglinge dann aufs Backpapier verfrachtet. Deshalb war die Unterseite nach dem Backen vom Öl krachig knusprig. Mit etwas Bärlauchbutter bestrichen – damit sie nicht einseitig sind, gell? – lecker!

Abgelegt unter: Backen,Küchentratsch | RSS 2.0 | TB | Tags:  | 1 Kommentar

Minialben

Von Muschelglimmer - 01.Juni 2015, 13:57 Uhr

Als ich vor Kurzem das erste Mal selbst gebastelte Minialben auf Pinterest sah, fand ich sie zwar im Grunde hübsch, fragte mich aber, was ich selbst damit eigentlich anfangen würde. Alle unsere Fotos landen, ganz digitales Zeitalter, auf Festplatten, werden an Bildschirmen angeschaut aber eher selten auf Papier gedruckt. Doch dann fiel mir ein, dass ich eine Person im Verwandtenkreis habe, die sich mit Begeisterung von ihren Fotos Fotobücher zusammenstellt und diese sammelt. Und von einer weiteren Person vermutete ich schwer, dass sie sich ebenfalls über eine bestimmte Auswahl an Fotos in einem selbst gestalteten Album freuen würde. Beide hatten dieser Tage kurz nacheinander Geburtstag. Und, nicht zu vergessen, dazu kam, dass nicht lange vor diesen Geburtstagen ein Ereignis stattgefunden hat, bei dem beide anwesend und Fotos quasi Pflicht waren. Außerdem, wenn mich mal was angelacht hat – na, Ihr wisst schon. Man will ja schließlich wissen, ob man´s hinkriegt. Also, Umstände, Motiv, Gelegenheit – alles da, alles passt! Und so habe ich mir eine nicht zu schwierige Anleitung herausgesucht, meine Ende letzten Jahres schon einmal entstaubte Bastelausrüstung gesichtet, fehlendes Material bestellt und schon ging es los.

Das erste Leporello habe ich gleich mal in den Sand gesetzt, weil ich alle Seiten in den Buchrücken eingebunden habe. Mööööp! Aber nun ja, so ist es halt eine Variante, warum auch nicht. Das zweite ist allerdings genau nach Plan tatsächlich vor und nach dem Mittelteil leporellomäßig faltbar.

Falls jemand seit der Überschrift meint zu wissen, wovon ich hier eigentlich schreibe, der kann mit den nachfolgenden Fotos überprüfen, ob er richtig gedacht hat. Allen anderen hilft die Bilderserie sicherlich auf die Sprünge.

Leporellogelbkl

Zusamm1

Zusammenfassung2hinter

Zusammen3hinter

Wie erhofft haben sich die beiden Beschenkten sehr über die mit Fotos gefüllten Minialben gefreut.

Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Tags:  | 2 Kommentare

Muschelglimmer läuft unter Wordpress 4.7.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
39 Verweise - 0,145 Sekunden.