Muschelglimmer

Archiv: Freitag, 16. Januar 2015

„Ich habe einen Schatz gefunden…“ und nein, er trägt nicht Deinen Namen, auch wenn es im Lied so heißt. Meinen Schatz habe ich im Rahmen des 3. Events – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * im Sauerteigforum gefunden.

Das Forum besteht seit September 2004. Bis zum heutigen Tag sind viele Rezepte in dessen Datenbank erfasst worden. Da man oft gern zu den neuesten Rezepten greift, geraten die alten immer mehr in Vergessenheit. Sicher haben viele es gar nicht verdient, dass sie keiner mehr nachbackt. Ich dachte mir, dass bestimmt so manch vergessener Schatz unter all diesen Rezepten ist, vergraben in den Tiefen des Forenarchivs. Um diese alten Schätze wieder auszugraben, habe ich das Event (uh, welch großes Wort!) ausgerufen. Rezepte, zu denen nach 2012 kein neuer Beitrag im ursprünglichen Diskussionsfaden erschienen ist, sollen wieder nachgebacken, das fertige Brot fotografiert und eine kurze Einschätzung zum Rezept gegeben werden. Über Geschmack lässt sich nicht streiten und so ist das, wofür der eine kein zweites Mal seinen Ofen anwerfen würde, für den anderen ein wahres Goldstück. Diese Goldstücke wollen wir aufpolieren und stolz präsentieren. Ich freue mich riesig, dass meine Mitbäcker offensichtlich Gefallen an meiner Idee gefunden haben. Die Aktion läuft erst seit Montag und es sind schon neun Schätze ausgebuddelt worden. Mein Brot ist einer davon.

Schatzsuche-Bäckerei

Es ist ein Bauernbrot mit Traubenkernmehl, ein Rezept von Marla. Bei Marlas Rezepten kann man eigentlich nicht fehlgehen. Deshalb habe ich mich sehr gewundert, dass es seit seiner Erstellung im Mai 2012 noch kein einziges Mal nachgebacken wurde. Das war die Chance für mich, ein erfolgreicher Schatzsucher zu sein! Und tatsächlich, mein Schatz – also der andere jetzt, der, mit dem ich verheiratet bin – war von dem Brot begeistert. Er setzte es mir gleich auf die Wiederholungsliste.

Als Brotgewürz habe ich lediglich einen knappen Teelöffel Schabzigerklee zum Teig gegeben. Das Rezept ist völlig unkompliziert und kommt – vielleicht bis auf das Traubenkernmehl – ohne besondere Zutaten aus. Der Teig ist überhaupt nicht klebrig und lässt sich problemlos bearbeiten. Ein wahrer Schatz halt.

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