Muschelglimmer

Gassenhauer

Von Muschelglimmer - 10.Oktober 2013, 12:56 Uhr

Gassenhauer – was für ein hübsches, altes, aus der Mode gekommenes Wort. Gassenhauer, das waren die Hits von ganz, ganz früher. Populäre Lieder, gesungen oder gepfiffen von Leuten, die nächtens feucht-fröhlich auf dem Weg durch die Gassen waren. Wenn man dem Radio glauben darf, ist heutzutage ja scheinbar jedes neue Lied, gleich von der Stunde seines Erscheinens an, ein „Hit“. Der neue Hit von Schnurz folgt dem Hit von Tralala und hallo, hast Du schon den neusten Hit von Gehmirfort gehört?

Gab´s früher, also nicht ganz, ganz früher, sondern einfach nur früher nicht einmal Radiozeiten, in denen Sänger und Bands neue Lieder oder meinetwegen Songs herausgebracht haben, die sich erst durch immer wieder Gewünschtwerden in Sendungen, Verkaufszahlen und Rauf-und-Runtergedudel als Treffer erweisen mussten? Mir ist so. Ich mag mich aber auch täuschen. Vielleicht wird ein Lied ja oft auch zum Hit, wenn es nur lang und breit darauf hingequatscht wird. Egal. Zurzeit ist also alles ein Hit. Gassenhauer? Gebraucht heutzutage kein Mensch mehr. Na ja, jedenfalls fast kein Mensch. Denn in geschriebener Form habe ich dieses Wort tatsächlich kürzlich im Amboss-Blog gefunden. Und darunter gleich ein passendes Rezept. Da musste mich nicht erst einer breitquatschen, das musste ich einfach ausprobieren. Gestern also geknetet, geformt und eingeschossen und was soll ich sagen? Ein Treffer!

gassenhauerkl

Gassenhauer angeschnitten

Bei der vorderen aufgeschnittenen Brotscheibe sieht man eine kleine klitschige Stelle. Das ist da, wo ich mit meinem Thermometer eingestochen und die Temperatur überprüft habe. Ansonsten ist das Brot nicht klitschig. Davon abgesehen lasse ich beim nächsten Mal das Brot einfach noch einige Minuten länger im Ofen, weil ich nicht mit 280°C, sondern nur mit guten 250°C einschieße. Die paar Minuten, dann mit geöffneter Ofentür, bringen bestimmt eine noch knackigere Kruste.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 10. Oktober 2013 und wurde abgelegt unter "Backen, Küchentratsch". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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