Muschelglimmer

Archiv: Freitag, 24. Mai 2013

Achtung, Schnibbelarbeit!

Von Muschelglimmer - 24.Mai 2013, 20:16 Uhr

Vor den Genuss der Provenzalischen Grillsauce hat der liebe Gott die Schnibbelarbeit gesetzt. Ich habe allerdings schon letzten Sommer herausgefunden, dass sich die Schnibbelarbeit in diesem Fall absolut lohnt. Deshalb bin ich nun gleich in größerem Stil in die Produktion der Sauce eingestiegen. Sechs nicht allzu kleine Gläser (und ein halb gefülltes, das den Fototermin geschwänzt hat) dürften erst einmal ein paar Tage reichen. Von Vegetarierseite wurde mir übrigens gleich zweifach berichtet, dass es besonders gut schmecken würde, wenn man das Steak darunter weglässt und dieser Sauce stattdessen Grillkäse, gegrilltes Gemüse oder einfach eine Scheibe frisches Brot unterschiebt.

Ich wische mir nach getaner Arbeit jedenfalls meine Hände an der Küchenschürze ab und sage denen, die ich mit einem Glas davon beschenke: Haltet es wie Ihr wollt, aber lasst es Euch schmecken!

Das ist drin:

400 g Lauchzwiebeln
1.500 g rote Paprika
600 g Auberginen
4 Knoblauchzehen
6 Zweige Rosmarin
500 g brauner Zucker
400 ml Weißwein-Essig
500 ml Riesling
900 ml passierte Tomaten
1 rote Chilischote
2 Bird Eye Chilis, getrocknet
Salz
schwarzer Pfeffer

Und das tut man, damit das Ganze als Sauce in Gläsern landet:

Das Gemüse putzen und waschen. Die Lauchzwiebeln danach in feine Ringe, Paprika und Auberginen in Würfelchen schneiden. Den Knoblauch ebenfalls fein würfeln und von den Rosmarinzweigen die Nadeln abstreifen.

Das Gemüse mit Knoblauch und Rosmarin in einen großen Topf geben. Zucker, Weißwein-Essig und Wein dazugeben, die passierten Tomaten untermischen und aufkochen. Dabei immer mal wieder rühren. Alles nun ungefähr 35 – 40 Minuten unter starker Hitze kochen lassen. Nicht vergessen, zwischendurch immer mal wieder zu rühren. Vor allem gegen Ende der Kochzeit aufpassen, dass nichts anhängt. Die beiden Bird Eye Chilis habe ich in ein Gewürzsieb gegeben und ca. 10 Minuten mitkochen lassen. Nach der Kochzeit die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dann heiß in Gläser füllen, Deckel sofort zudrehen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Auskühlen lassen.

Durch die Chilis hat meine Sauce eine gewisse Schärfe. Letztes Jahr habe ich aber festgestellt, dass sich die Schärfe nach einiger Zeit gegeben hat, warum auch immer. Da hatte ich aber auch mit Chilipulver gearbeitet. Mal sehen, ob die Schärfe durch die Bird Eye Chilis erhalten bleibt. Beim nächsten Durchgang werde ich eventuell noch eine Schote mehr dazugeben, uns blieb nämlich noch nicht die Luft weg da ist noch Luft nach oben.

Das Rezept habe ich bei Verboten gut! gefunden.

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Helle Quarkbrötchen

Von Muschelglimmer - 24.Mai 2013, 19:25 Uhr

Hier gab es mal wieder Brötchen. Diesmal keine Krustenbrötchen, sondern nicht minder leckere „Helle Quarkbrötchen“.

Im Teig findet sich neben Quark auch ein Brühstück mit Leinsamen, Sonnenblumenkernen und Roggenschrot. Ein gesäuerter Vorteig trägt ebenfalls zum Geschmack bei.

Ganz stolz bin ich, dass die Eindrücke des Apfelausstechers so gut zu sehen sind. Ich fürchtete schon, dass sie beim Backen untergehen.

Und wieder ein Rezept, das ich in die Abteilung „Gerne wieder!“ einordnen kann.

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