Das wunderbare Ende einer bestrickenden Reise.
Und das Ende war, wie schon angekündigt, die angestrickte Kante. Gleich oben war es noch nicht so neu und anders für mich, denn ich hatte ja die Maschen eh schon auf der Nadel und musste nur noch 10 weitere aufstricken. Aber unten wartete der provisorische Anschlag. Den musste ich jetzt auflösen, sozusagen meine Koffer für die Rückreise packen

Und weil ich so happy war als ich alle 92 Maschen wieder auf der Stricknadel hatte, auch davon ein Foto:

Ich war ganz verblüfft wie problemlos ich es geschafft habe, an beide Seiten diese schöne Bogenkante anzustricken. Immerhin hatte ich bis dato nicht den geringsten Schimmer, wie man so etwas bewerkstelligt. Es war wirklich gar nicht schwer, hat nur ein paar Tage gedauert, weil ich zur Zeit anderweitig wieder kräftig mitzuarbeiten habe.
Und so sieht der fertige Casablanca-Schal nun aus:

Schwierig zu fotografieren, da der Schal so lang ist.
Er ist ca. 226 cm lang und 55 cm breit. Gestrickt mit 145 gr. Merinowolle (und vielen Perlen), Nadelstärke 4,0 mm.


Dies ist nun aber natürlich nicht das Ende meiner Reise in die Welt des Strickens. In den nächsten Tagen werde ich mir überlegen, welches der Projekte auf meiner Wunschliste ich als Nächstes angehe. Und schließlich gibt es da noch die angefangene Socke (Nummer 5, die Männersocke, Ihr erinnert Euch vielleicht), die in den letzten Wochen wegen meines heftigen Anfalls von Tücherfieber ein unbeachtetes Dasein im Strickkörbchen gefristet hat. Der Sommer neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu und wenn´s dann kühl, herbstlich, gar kalt wird, brauchen selbst Männer wieder was Wärmendes für die Füsse. Und ich brauche eine Auffrischung in Sachen Sockenstricken
Im Oktober bin ich dann bei Kalinumbas DA VINCI-Mystery dabei, vorausgesetzt ich bin erfolgreich im Rätseln. Mal sehen, was mir vorher noch so einfällt.
Also auf zu neuen Socken Taten



