Muschelglimmer

“Ich habe einen Schatz gefunden…” und nein, er trägt nicht Deinen Namen, auch wenn es im Lied so heißt. Meinen Schatz habe ich im Rahmen des 3. Events – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * im Sauerteigforum gefunden.

Das Forum besteht seit September 2004. Bis zum heutigen Tag sind viele Rezepte in dessen Datenbank erfasst worden. Da man oft gern zu den neuesten Rezepten greift, geraten die alten immer mehr in Vergessenheit. Sicher haben viele es gar nicht verdient, dass sie keiner mehr nachbackt. Ich dachte mir, dass bestimmt so manch vergessener Schatz unter all diesen Rezepten ist, vergraben in den Tiefen des Forenarchivs. Um diese alten Schätze wieder auszugraben, habe ich das Event (uh, welch großes Wort!) ausgerufen. Rezepte, zu denen nach 2012 kein neuer Beitrag im ursprünglichen Diskussionsfaden erschienen ist, sollen wieder nachgebacken, das fertige Brot fotografiert und eine kurze Einschätzung zum Rezept gegeben werden. Über Geschmack lässt sich nicht streiten und so ist das, wofür der eine kein zweites Mal seinen Ofen anwerfen würde, für den anderen ein wahres Goldstück. Diese Goldstücke wollen wir aufpolieren und stolz präsentieren. Ich freue mich riesig, dass meine Mitbäcker offensichtlich Gefallen an meiner Idee gefunden haben. Die Aktion läuft erst seit Montag und es sind schon neun Schätze ausgebuddelt worden. Mein Brot ist einer davon.

Schatzsuche-Bäckerei

Es ist ein Bauernbrot mit Traubenkernmehl, ein Rezept von Marla. Bei Marlas Rezepten kann man eigentlich nicht fehlgehen. Deshalb habe ich mich sehr gewundert, dass es seit seiner Erstellung im Mai 2012 noch kein einziges Mal nachgebacken wurde. Das war die Chance für mich, ein erfolgreicher Schatzsucher zu sein! Und tatsächlich, mein Schatz – also der andere jetzt, der, mit dem ich verheiratet bin – war von dem Brot begeistert. Er setzte es mir gleich auf die Wiederholungsliste.

Als Brotgewürz habe ich lediglich einen knappen Teelöffel Schabzigerklee zum Teig gegeben. Das Rezept ist völlig unkompliziert und kommt – vielleicht bis auf das Traubenkernmehl – ohne besondere Zutaten aus. Der Teig ist überhaupt nicht klebrig und lässt sich problemlos bearbeiten. Ein wahrer Schatz halt.

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Neujahr

Von Muschelglimmer - 01.Januar 2015, 15:07 Uhr

Ich hoffe, Ihr seid gut hineingekommen und wünsche Euch allen ein gesundes, glückliches neues Jahr!

Seit einigen Jahren feiern mein Mann und ich immer mit so ziemlich derselben Gruppe von Leuten Silvester. Vor einem Jahr, zur Silvesterparty 2013, hatte ich mich recht kurzfristig entschlossen, für die Gastgeber und die anderen Gäste ein kleines Mitbringsel zu machen. Bis zum Advent nun hatte ich mir gar nicht weiters überlegt, ob ich dieses Mal auch wieder eine Kleinigkeit aus dem Hut zaubern werde, und wenn ja, was. Zufällig sah ich dann dieses Bastel-Video und damit war klar, dass es das werden wird. So tolle Werkzeuge wie im Film benutzt werden, habe ich allerdings noch nicht. So musste meine angejahrte Bastelausrüstung nebst bereits vorhandenen Pappen, Aufklebern und Geschenkbändern herhalten. Nur die Stanze für den gewellten Kreis habe ich mir auf die Schnelle im Bastelladen geleistet. Die Uhren, zu denen diese Kreise wurden, schmücken bei jedem Teil eine Seite als Symbol des zu Ende gegangenen Jahres. Etwas Improvisation, ein, zwei Ideen, die ich so ähnlich irgendwo aufgeschnappt habe und, na ja, nicht ganz so schwuppdiwupp waren 23 kleine Mitbringsel gebastelt. Als ich sie verteilt habe, hat so mancher der Beschenkten erzählt, dass er sich schon gefragt hat, ob ich wohl wieder Glückskekse mitbringen werde. Die Idee mit der passend verpackten Nuss-Praline kam allerdings auch prima an. 2015 werde ich mir wohl etwas früher Gedanken machen müssen, was ich am letzten Tag des Jahres als kleine Überraschung mitbringen werde. Wenn man einmal was anfängt…so schnell entstehen offensichtlich Traditionen ;-)

Silvester-Mitbringsel2014klein

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Wieder ist es fast schon Heilig Abend und ich habe immer noch nichts von meinen weihnachtlichen Backeinsätzen 2014 hier gezeigt. Dann halt alles auf einmal. Viel Neues ist sowieso nicht dazugekommen, die erprobten Rezepte standen auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs.

Beim Früchtebrot allerdings habe ich ein Rezept ausprobiert, das ich im letzten Jahr schon im Sauerteigforum gesehen, aber nicht nachgebacken hatte. Korrekt heißt es Früchtebrotkuchen, vermutlich weil es einfach wie ein Kuchen gerührt wird. Wenig Aufwand, leckeres Ergebnis. Das kommt auf die Wiederholungsliste!

FrüchtebrotkuchenundChriststollen

Neben dem Früchtebrotkuchen mein Christstollen, den ich wieder mit Weizensauerteig gebacken habe. Die Plätzchendosen werden von folgenden Kandidaten bevölkert:

ersteAuswahl-2014

Oben unverkennbar Lebkuchen, darunter links Mandelbusserl (diesmal mit den Aufpepp-Vorschlägen, die im Beitrag unter meinem Rezept zu finden sind), Kokosmakronen und daneben mit den gehobelten Mandeln Mandelmakronen. Darunter liegen Walnuss-Stangen und ganz unten – wer kennt sie nicht? – Vanillekipferl. Das war der erste Schwung. Ein paar Tage später ging es dann weiter.


restlicheAuswahl-2014

Elisenlebkuchen, darunter Husarenkrapferln und Magenbrot. Bei mir ähnelt es auch diesmal wieder Geröllbrocken. Rechts oben Zimsterne (ich konnt´s nicht lassen und musste dieses Jahr einen großen Zimtstern machen) und unten “Hildabredlen” in groß und klein. Ich hatte die doppelte Menge Teig gemacht und wollte von der einen Hälfte Hildabrötchen und von der anderen Hälfte Ausstecherle machen. Aber der Teig war auch nach der Kühlschrankruhe so weich, dass ich fast alles mit den großen runden und den kleinen sternförmigen Ausstechern für Marmeladenplätzchen ausgestochen habe. Die Formen mit den diffizilen Einzelheiten werde ich einfach irgendwann mal noch backen. Sie sind eh nicht so sehr weihnachtlich.

Auch dieses Jahr habe ich wieder einige Tüten mit Plätzchen an liebe Freunde, Verwandte und Bekannte verteilt. Der verbliebene Rest ist schon merklich weniger geworden als zu Beginn. Die ersten Sorten durften schon wieder in kleinere Dosen umziehen. Backen werde ich für dieses Mal weiter nichts mehr, auch wenn ich zwei, drei Sorten, die ich eigentlich geplant hatte, nicht gemacht habe. Ich denke, es wird trotzdem Weihnachten ;-)

Mehlbolzen

Von Muschelglimmer - 05.November 2014, 11:11 Uhr

Im letzten Jahr wurde ich durch eine Anfrage im Sauerteigforum auf ein bei uns unbekanntes Gebäck aufmerksam. In den Kommentaren zu einem Rezept dafür ist zu lesen, dass Mehlbolzen wohl in Südoldenburg traditionell in der Zeit um Sankt Martin herum in Form einer Gans gebacken und gegessen werden. Da ich keinen Ausstecher in Gänseform habe, wurden meine Mehlbolzen viereckig. Das Gebäck ist von den Zutaten her recht einfach gehalten. Weder Ei noch Milch, wie man das beispielsweise von Weihnachtsplätzchen her kennt, werden verwendet. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass sie deshalb in die vorweihnachtliche Fastenzeit, die früher mit dem 11.11. begann, passten. Mit bunten Streuseln verziert geben sie darüber hinaus einen kleinen Vorgeschmack auf die Karnevalszeit, die ja bekanntlich ebenfalls am 11.11. beginnt, und im Januar mit Karnevalssitzungen und Maskenbällen ihren Lauf nimmt.

Mehlbolz

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Weltbrottag 2014

Von Muschelglimmer - 16.Oktober 2014, 12:14 Uhr

Auch in diesem Jahr ist das Sauerteigforum wieder mit einem “Brotkorb” beim Weltbrottag vertreten. Ich habe mich für ein Kürbisbrot entschieden, das ich zuvor noch nicht probiert hatte. Statt einem großen machte ich zwei kleine Brote. Mir gefällt die Form sehr gut und es war für mich eine Herausforderung, sie auf Anhieb so hinzubekommen, dass ich zufrieden bin. Es hat tatsächlich geklappt, die Einschnitte sind so aufgegangen, wie sie sollten.

Weltbrottag1

Das Brot schmeckt sowohl mit Käse als auch mit Wurst. Aber am allerbesten schmeckte es mir beim Verkosten mit Nutella. So lasse ich mir den Herbst doch gerne versüßen.

WBO2014

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Ende September war ich bei meinem ersten Brotbackkurs. Eine Backfreundin aus dem Sauerteigforum hatte zu Jahresbeginn die geniale Idee, Lutz Geißler vom Plötzblog für einen “Privat”Backkurs zu buchen und andere Sauerteigbegeisterte dazuzuholen. So entstand eine schöne Runde wissbegieriger Backsüchtel. In Altrip, dem Ort, aus dem sie kommt, wurde vor zwei Jahren durch eine Aktion interessierter Bürger ein Backhaus gebaut. Dort, mit diesem Holzofen, sollte unser Kurs stattfinden. Nach langer Vorbereitungs- und Planungszeit war es nun endlich soweit. Morgens um 6:30 Uhr ging es schon los und dauerte bis zum frühen Abend.

Was soll ich Euch lang erzählen? Schaut selbst!

Am frühen Morgen, es steht schon fast alles bereit

Fast schon alles bereitgestellt

Was man halt so braucht

Was man halt so braucht

Der Holzbackofen

Der Holzbackofen

Ein Blick in den Innenraum beim Anheizen

Ein Blick in den Innenraum beim Anheizen

Teig falten

Teig falten

Die Knetabteilung

Die Knetabteilung

Baguette formen

Baguette formen

...und gleich nochmal für die, die zu langsam geguckt haben

Und gleich nochmal für die, die zu langsam geguckt haben

Irgendwann waren alle Baguettes im Leinen

Irgendwann waren alle Baguettes im Leinen

Lutz nimmt sich schon mal des Roggenteigs an

Lutz nimmt sich schon mal des Roggenteigs an

Erst mal plätten.....

Erst mal plätten…..

... dann wirken.....

… dann wirken…

... und ab damit in die Gärkörbchen.

… und ab damit in die Gärkörbchen. Wir hatten von drei Leuten drei verschiedene Sauerteige, daher die Zettel. Allerdings kam durch das Einschießen dann doch noch alles durcheinander. Gut geschmeckt haben aber sicher alle Brote.

Unser Mittagessen. Schafskäse, Minutensteaks und Kartoffeln. Brot gab es, glaub´ ich, auch dazu ;-)

Unser Mittagessen. Schafskäse, Minutensteaks und Kartoffeln. Brot gab es, glaub´ ich, auch dazu ;-)

Vor dem Mittagessen mussten noch die Roggenbrote in den Ofen

Vor dem Mittagessen mussten aber die Roggenbrote noch in den Ofen

Die fertigen Baguettes

Die fertigen Baguettes

Die Böden für die Apfelkuchen....

Die vorbereiteten Böden für die Apfelkuchen

...und jetzt mit Äpfeln

Hübsch belegt

Einschießen der Roggenbrote

Ausschießen der Roggenbrote

Wahre Kunstwerke

Wahre Kunstwerke

Roggenbrote mit und ohne Gewürze

Roggenbrote mit und ohne Gewürze

Mit oder ohne Gewürze? Gschmacksfrage´ hat seller Aff´g´sagt.

Mit oder ohne? Gschmacksfrag´ hat seller Aff´g´sagt.

Eins geht noch....!

Eins geht noch….!

Jetzt aber: Der Apfelkuchen!

Jetzt aber: Der Apfelkuchen!

Nach dem Essen ging es an´s Abstechen der Weizenbrötchenteiglinge

Nach dem Essen ging es an´s Abstechen der Weizenbrötchenteiglinge

Teiglinge schleifen

Teiglinge schleifen

Uta kann´s eh schon ;-)

Uta kann´s eh schon ;-)

Schier unendliche.....

Schier unendliche…..

... Formenvielfalt

… Formenvielfalt

Nach dem Gehen kamen die Brötchenteiglinge zum Backen auf Bleche. Daneben sieht man noch Weizenbrotteiglinge

Nach dem Gehen kamen die Brötchenteiglinge zum Backen auf Bleche. Daneben sieht man noch Weizenbrotteiglinge.

Manche Teiglinge wurden noch eingeschnitten

Manche Teiglinge wurden noch eingeschnitten

Beherzt durchziehen

Beherzt durchziehen!

Die fertigen Brötchen

Die fertigen Brötchen

Ganz schön anstrengend so ein Tag, gefüllt mit vielen, vielen Infos, Tipps und Anregungen. Mit sympathischen Mitbäckern, mit gutem Essen, den ganzen Tag leckeren Brotduft in der Nase, mit Lernen, Quatschen und Lachen. Ganz besonders toll fand ich, wie kompetent, freundlich und geduldig Lutz all unsere Fragen beantwortet hat. Trotz unserer vielfältigen Anliegen und ungeplanter Zeitverschiebungen hatte er spätestens nach einem Blick auf seinen Spickzettel, den er lässig gerollt in der hinteren Hosentasche mit sich herumtrug, wieder den vollen Durchblick. Super war auch, dass ich bei dieser Gelegenheit ein paar weitere Mitglieder des Sauerteigforums kennenlernen konnte. Es hat Spaß gemacht, einmal “in echt” gemeinsam zu teigeln.

Lutz behält den Durchblick

Lutz behält den Durchblick

Es stimmt, was andere, die solch einen Kurs schon vorher besucht hatten, erzählen. Man ist erstmal platt wie ein breitgelaufenes Brot und muss das Ganze sich erst mal setzen lassen. Jetzt heißt es für mich natürlich die nächste Zeit üben, üben, üben. Denn Meister fallen bekanntlich nicht vom Himmel.

Immer noch nicht genug Fotos gehabt? Dann schaut mal bei Elke vorbei, die dies alles angeschoben hat. Auch auf dem Plötzblog ist ein Bericht über unseren Backkurs zu finden. Wer auf das Brotbackhaus in Altrip neugierig geworden ist, klickt hier.

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Sonnenblumen-Möhren-Krustis

Von Muschelglimmer - 18.Juli 2014, 08:32 Uhr

Kaum hast Du erfolgreich ein paar Brote und Brötchen gebacken, erwartet man von Dir Wunder. Man schwärmt Dir von Backwaren vor, die es da und dort gibt oder gegeben hat und meint, Du könntest das mal eben aus dem Handgelenk nachbacken. Wenn Du Glück hast, bekommst Du zur Hilfestellung sogar noch ein wackliges Handyfoto vom Objekt der Begierde unter die Nase gehalten.

Ja, nee, klar. Sooo einfach ist die Sache leider nicht! Aber ich habe mich auf die Suche gemacht, ein den in diesem Fall gewünschten Brötchen immerhin im Ansatz ähnliches Rezept zu finden. Was ich gefunden habe, waren diese Kürbiskernbrötchen, die zumindest mit einem Dinkelsauerteig (Dinkel, ein namensgebender Bestandteil, genau wie Möhren), mit Dinkelmalzflocken und den – tadaaa! – Möhren aufwarten können. Statt Kürbiskernen habe ich allerdings geröstete Sonnenblumenkerne in den Teig gegeben.

Sonnenblumen-Möhren-Krustis

Die Brötchen schmecken der Wunderwünscherin sehr gut. Nicht wie die Originale, das war klar, aber doch sehr gut. Auf meiner eigenen Brötchen-Top-10-Liste sind sie ebenfalls sofort ganz weit oben eingestiegen. Dumm nur, dass ich nach den gemeinsam genossenen Probierbrötchen widerstandslos alle restlichen herausgerückt habe. Da war ich wohl durch die Hitze beim Backen noch ein wenig langsam im Denken besonders großzügig gestimmt. Jetzt muss ich sie für uns grad nochmal backen.

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Grillbrote

Von Muschelglimmer - 03.Juli 2014, 16:14 Uhr

Am letzten Wochenende waren wir zum Grillen eingeladen. Als passendes Mitbringsel habe ich Marlas Provencebrot gebacken. Na ja, eigentlich wurden es Italia-Brote, denn mangels Kräutern der Provence habe ich es über die Grenze geschoben und italienische Kräuter in den Teig gegeben.

Grillbrot

Ich war mir nicht sicher, ob ich das mit der Formgebung gleich so hinbekomme, aber die Einschnitte blieben wie gewünscht offen. Ein leckeres Grillbrot, das auch nett anzuschauen ist.

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Schokoladenkuchen mit Robert

Von Muschelglimmer - 27.März 2014, 08:52 Uhr

Seit Tagen habe ich schon Lust auf Kuchen, Robert war mal wieder backfertig und lange schon hatte ich das Schokoladenkuchenrezept aus dem Sauerteigforum auf meiner Nachbackliste stehen. Da sollte sich doch was machen lassen? Hmmm, mal sehen: 1 + 1 + 1 = Schokoladenkuchen!

ersterSchokoladenkuchenRobertkleinfuenfer

Ich habe noch zwei Gramm Hefe zum Teig gegeben, weil ich nicht sicher war, ob Roberts Triebkraft ausreicht. Tatsächlich hatte ich den Teig geschlagene drei Stunden warm stehen und es tat sich – nichts! Dann habe ich den Ofen angeworfen und, als der Ofen soweit war, ihn einfach mal hineingestellt. Und siehe da, da ging dann auf einmal doch was. Insgesamt habe ich den Kuchen gute 60 Minuten gebacken, vorher klebte noch Teig am Stäbchen.

Der Geschmack des Kuchens ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Wie ein Rührkuchen, aber ein klein wenig hefig. Ob das von den zwei Gramm kommt, die ich dazugegeben habe oder ob man da Robert herausschmeckt, kann ich gar nicht sagen. Man muss den Kuchen probiert haben, er schmeckt auf jeden Fall toll.

Frühling 2014

Von Muschelglimmer - 20.März 2014, 17:57 Uhr

….. Und da geht er über die grüne Ziellinie! Der Frühling 2014 ist da!!!

Fruehlingsziellinieklein

Die “Ziellinie” habe übrigens nicht ich da hingemalt. Die war schon. Da sollen vermutlich demnächst Zitat “kraft- und kreislauftrainierende, beweglichkeitsfördernde, koordinations- und gleichgewichtsstärkende, auflockernde und entspannende bis hin zu sinnesanregende Geräte” für einen sogenannten Generationenpark hingestellt werden. Genau am Wegesrand. Neben einer Wiese. Wo dauernd einer vorbeischlappt. Viele mit Hund. Nun ja. Frau Wang sagt, des g´hört so. Sinnesanregend war es für mich jedenfalls schonmal, sogar ohne Geräte.

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