Muschelglimmer

Karten basteln

Von Muschelglimmer - 20.März 2015, 18:29 Uhr

Dieser Tage habe ich mal etwas ganz anderes gemacht. Ich habe einen Workshop besucht, bei dem frühlingsfrische Geburtstagskarten gebastelt wurden.

Kartenzusammenkl

Man glaubt es kaum, aber auch Stempeln will tatsächlich gelernt sein. So kann man deutlich meinen Übereifer beim Stempeln der ersten Karte erkennen. Die Farbschliere vor dem Wort Geburtstag sollte eigentlich nicht sein. Dagegen hätte der Abdruck der “anhängenden Girlande” unter dem Ballon ganz rechts viel besser zu sehen sein sollen. Ups, da war zu wenig Stempelfarbe am Stempel. Und über das Anpassen der Schneideform beim Ballon mit der Schleife will ich mal ganz schweigen. Wenn man mit solchem Werkzeug noch nie zuvor gearbeitet hat, kennt man die Eigenschaften, Kniffe und Tricks nun mal noch nicht.

Ballonganzkl

Hier sieht man schön die unterschiedlichen Ebenen der Karte:

Ballondetailkl

Die nächste Karte lässt sich hochkant aufklappen. Eine Blätterranke, ein netter Spruch, ein Herz mit Washi Tape, etwas Bäckergarn (na, das passt doch zu mir!), gestanzte Herzchen und Funkelsteinchen, fertig ist die Laube.

gruendrehtkl

Detailaufnahme:

gründrehtdetailkl

Die letzte Karte ist eigentlich nicht viel aufwendiger gebastelt. Die Farbspritzer sind mit einem Kleckse-Stempel entstanden, die Wimpel aus zwei Streifen Designerpapier, in die ich die Zacken am Ende frei von Hand hineingeschnitten habe. Der Spruch wurde zuerst in der einen Farbe plan auf ein Stück weißen Farbkarton gestempelt, dann noch einmal in einer zweiten Farbe auf ein weiteres Stück. Anschließend habe ich den ersten Spruch mit einer passenden Stanze ausgestanzt, vom zweiten Stempelabdruck nur das Wort Geburtstag mitsamt seinem hübschen Rahmen von Hand ausgeschnitten und dann das Ganze mit Abstandshaltern aufeinandergeklebt.

Wimpelkarteklein

Der Schmetterling ist aus einem Stück festem Pergamentpapier, das durch eine Prägeplatte diese erhabenen Punkte bekommen hat. Anschließend habe ich die Form mit einer Stanze ausgestanzt. Eine Halbperle gibt dem Schmetterling den letzten Schliff. Hier noch eine Nahaufnahme davon:

Schmetterlingdetailkl

Die Kartenbastelei hat mir viel Spaß gemacht. Als Neuling musste ich bei dem Workshop allerdings schon ein wenig schauen, dass ich mit den anderen Bastlerinnen, die mit den Materialien und Werkzeugen bereits mehr Erfahrung haben, Schritt halten konnte. Allein die ganzen neuen Namen. Nein, nicht die der anderen Mädels, die der Farben! Türkis beispielsweise heißt hier nämlich Jade, dieses Rosa hört auf Calypso und selbst Weiß ist nicht einfach nur Weiß sondern ….. pssst! ….. Flüsterweiß. Aber nachdem ich die ersten Stempelfarbflecken an den Fingern hatte, habe ich schon nicht mehr gefremdelt.

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Zum Abschluss der Schatzsuche habe ich dieses Vollkorn-Weizenmischbrot mit Weizensauerteig und Hefevorteig ausgebuddelt. Das Rezept habe ich innerhalb einer Woche nun schon zum zweiten Mal gebacken. Beim ersten Mal liefen mir beide Laibe im Ofen breit. Bevor ich Fotos machen konnte, legten mich irgendwelche linken Bazillen lahm. Die Brote wurden natürlich in der Zwischenzeit angeschnitten und gegessen. Deshalb, kaum wieder einigermaßen auf den Beinen, gestern also gleich eine Neuauflage. Schließlich brauchte ich einen Beweis, dass der Schatz gehoben ist. Diesmal packte ich einen Laib in den Kasten. Obwohl ich die Gehzeit auf eine Stunde verkürzt hatte – die Teiglinge waren bis dahin bereits zu doppelter Größe aufgegangen – lief mir das freigeschobene Brot wieder breit. Ich fand´s nicht nett, mein Mann dagegen freute sich erneut über die Mehrmenge an knuspriger Kruste. Also alles gut.

Gegenüber dem Originalrezept habe ich die Anstellgutmenge für den Sauerteig auf 24 Gramm und die Hefe im Vorteig auf 4 Gramm verringert. Den Esslöffel Weizenmalz habe ich durch einen knappen Esslöffel Gerstenmalzextrakt ersetzt. Beim zweiten Anlauf habe ich die Rezeptmengen um ein Viertel verringert. Falls man zwei freigeschobene, wanderlustige Laibe einschießt, besteht so die Hoffnung, dass auch ohne Pfannenwender-Nachhilfe wenigstens alles auf dem Backstein bleibt. Man muss sich nur zu helfen wissen…

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Dieses Brot gab nun den Ausschlag, dass ich in Zukunft wohl auch Vollkornmehle in meinem Vorrat haben werde. Bisher habe ich Vollkorn selbst gemahlen. Aber so sehr ich den Getreidemühlenaufsatz meiner Kenwood schätze, es braucht doch eine gewisse Zeit, wenn man mehr als zweihundert Gramm damit mahlen will. Die Kleie stört mich dabei nicht, aber ich muss die Körner zuerst schroten und dann das Mehl auf zwei, drei Schritte aufgeteilt durchlassen. Eine “richtige” Getreidemühle kann über eine Menge von vier-, sechs-, achthundert Gramm nur ganz müde lächeln. Aber egal, schließlich hole ich meine anderen Mehlsorten auch im Mühlenladen, da bestelle ich einfach meine Vollkornmehle bei Bedarf dazu.

So und jetzt ist das Schatzsuche-Event also vorbei. Insgesamt wurden fünfundvierzig Brote nach Rezepten, die nach 2012 offensichtlich keine Beachtung mehr fanden, gebacken. Keiner der Mitbäcker hat einen kompletten Reinfall gemeldet, was doch sehr auch für die älteren Rezepte in unserem Forum spricht. Meine Nachbackliste ist durch diese Aktion dummerweise noch mehr angewachsen. Wir haben so interessante Brote gefunden, da fällt die Wahl schwer, welches zuerst in den Ofen wandern soll. Es bleibt also auf jeden Fall weiterhin abwechslungsreich in meinem Brotkorb.

Heute habe ich ein etwas außergewöhnlicheres Brotschätzchen zum 3. Event – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * beizusteuern. Rotwein, Feigen, Pinienkerne – wer denkt da nicht an einen warmen Sommerabend im Garten oder auf der Terrasse, am besten mit Meerblick? Aber – es ist Februar im Ländle. Keine warmen Abende draußen, kein Sommer und schon gar kein Meerblick. Aber das Brot gab´s natürlich trotzdem.

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Definitiv kein Alltagsbrot! Obwohl ich einen meinem Geschmack nach wirklich trockenen Rotwein genommen habe, hat das Brot durch die Feigen eine gewisse Süße. Mir hat es gut mit einem Stückchen Käse und am besten mit süßem Belag geschmeckt. Ja, ich bin halt eine ganz Süße. Leider hatte ich vergessen, Ziegenkäse zu kaufen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dazu ebenfalls gut passen würde. Aber sicher gibt es Leute, die auf so ein Brot auch Leberwurst streichen würden.

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Suchbilder mit Bärlauch

Von Muschelglimmer - 12.Februar 2015, 15:44 Uhr

Seit Tagen beobachte ich auf meiner Runde, wie sich zwischen winterharten Pflänzchen, altem Laub und weiterem, sehr frühem Grün langsam der Bärlauch aus dem Boden schiebt. Heute hatte ich meine Kamera dabei und habe ein paar Fotos gemacht.

Bärlauch1

Bärlauch2

Bärlauch3

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Käsekuchen mit zwei Schichten

Von Muschelglimmer - 08.Februar 2015, 19:14 Uhr

Heute muss ich unbedingt einmal den Lieblingskäsekuchen der Familie zeigen. Seit ich diesen Käsekuchen 2011 das erste Mal auf eine Kaffeetafel gestellt habe, wird er immer wieder gewünscht und schon viele Male habe ich den Link zum Rezept weitergegeben. Meist ist der Kuchen schneller gegessen, als ich meine Kamera zücken kann. Aber diesmal habe ich es geschafft. Kamera und Stativ rechtzeitig in die Küche geschmuggelt, Tür abgeschlossen und den absoluten Kuchenstar endlich einmal in Ruhe abgelichtet.

Kaesekuchenzweischichtenrand

Manchmal gebe ich ein wenig Zitronenabrieb zur Quarkmasse, manchmal etwas mehr Vanille. Aber immer, immer, immer sind alle hin und weg. Weltbester Käsekuchen wird er oft genannt. Tja, wird wohl was dran sein. ~ schmunzel ~

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Als ich meinen zweiten Schatz, das Leinsamenmischbrot, ausgebuddelt und vorgestellt habe, war ein Mitbäcker aus dem Sauerteigforum gerade damit fertig, sein eigenes Rezept für ein Brot mit Leinsamen zu erstellen. Er meinte, wenn er das Brot aus dem Forum früher gesehen hätte, hätte er nicht selbst herumgebastelt. Ich bin aber froh, dass es so gelaufen ist, denn sonst wäre dieses wundervolle Brot hier womöglich nie entstanden. Der erste Teil der Überschrift ist eine Anspielung auf seinen Nicknamen.

RoggenmischLeinSesambeidekl

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Nur Leinsamen war dem Teigtänzer aber wohl doch zu langweilig, er wollte auch noch die Kombination Sesam, eher fein mediterran, und Roggen, eher nordisch grob, wie er es bezeichnet, herausarbeiten. Das ist ihm mit diesem Rezept eindeutig gelungen. Durch die geröstete Sesamsaat, das Sesamöl und den großen Anteil an Roggenvollkornmehl erhält das Brot einen mehrschichtigen, runden Geschmack. Bei meinem letzten vorgestellten Brot erzählte ich bereits, dass ich reichlich Leinsamen auf Lager habe. Braunen, aber auch Goldleinsamen. Deshalb habe ich dunkel und hell gemischt, was man im Anschnittbild auch gut erkennen kann. Die Salzmenge habe ich gegenüber dem westfälischen Original auf zwei Prozent gesenkt und statt Honig die gleiche Menge Gerstenmalzextrakt zugegeben. Für die Farbe kam bei mir noch ein schwach gehäufter Esslöffel Traubenkernmehl und 20 Gramm Wasser ins Saaten-Quellstück.

Die Brote durften über Nacht in Ruhe auskühlen und reifen. Als ich gestern angeschnitten und probiert habe, hatte ich zuerst einmal vor allem den Sesamgeschmack auf der Zunge und mir kamen kurz Bedenken, ob der Geschmack nicht zu sehr vom Brotbelag ablenken könnte. Nachmittags hatten wir Besuch und neben diesem Brot habe ich das Paderborner Landbrot von Ketex zum Vesper auf den Tisch gestellt. Bei früheren Gelegenheiten kam das Paderborner immer gut an. Doch dieses Mal musste es eindeutig hinter dem Roggenmischbrot mit Leinsamen und Sesam zurückstehen. Und als wir die beiden Besucherpaare beim Abschied fragten, ob ich das zweite Brot teilen und es ihnen mitgeben solle, haben sie sich zwar zuerst anstandshalber geziert, aber dann sind sie doch strahlend mit je einem halben Brot abgezogen. Meine Bedenken waren also völlig unnötig. Hier tanzt nicht nur der Teig gut handhabbar bei der Zubereitung, sondern später auch der Geschmack sehr angenehm auf der Zunge.

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Es wird Zeit für das zweite schöne Rezept, das ich im Rahmen des 3. Events – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * im Archiv des Sauerteigforums gefunden und nachgebacken habe.

Eigentlich wollte ich ein anderes Schätzchen “aufpolieren” und ging meine Vorräte durch, ob ich auch alles in der benötigten Menge dahabe. Als ich Weizenkörner zum Abwiegen aus der Dose geschüttet habe, bemerkte ich, dass am Dosenboden einige Körner haften blieben. Auch eine Schicht dunkler Staub klebte dort. Sofort schrillten sämtliche Alarmglocken. Und tatsächlich! Bei näherem Hinsehen entdeckte ich, dass sich dort auch etwas bewegte. Schnell die Weizenkörner in die Dose zurückgekippt, Deckel drauf, rundrum fingerlange Nägel reingekloppt, verklebt, verschweißt…….

Nein, das dann doch nicht. Aber so ein Rudel ungebetener Gäste in der Küche bringt die Adrenalinproduktion doch schon ordentlich in Schwung. Zum Glück befand sich das befallene Getreide in einer dicht schließenden Klickdose und aus der kommen die Biester nicht heraus. Bisher war das zumindest so und es sei bitte, bitte, bitte der heilige Klickerdiklick von Plastikhausen vor, dass sich das jemals ändert! Eine Panikattacke war also nach aktuellen Erkenntnissen unnötig, aber ich habe trotzdem zugesehen, dass ich den Inhalt der Dose fix losgeworden bin. Weil es einem nach solch einem Fund dann doch keine Ruhe lässt, ging ich auch alle anderen Backzutaten im Vorratsschrank durch und fand dabei Leinsamen, dessen MHD nahelegt, ihn relativ zügig zu verbrauchen. Deshalb ging ich erneut auf Schatzsuche, um ein Rezept mit Leinsamen zu finden. Meine Wahl fiel auf das Leinsamenmischbrot, das schon über fünf Jahre im Forenbetrieb keine Beachtung mehr gefunden hatte.


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Weil mir 3 x 1 Kilo Brot dann doch zuviel waren, habe ich die Mengen gedrittelt und nur ein 1-Kilo-Brot gebacken. Um die Gare besser planen zu können, kamen noch 6 Gramm Hefe zum Teig. Außerdem habe ich die Salzmenge geringfügig vermindert, bei meiner Teigmenge habe ich knapp 12 Gramm Salz genommen. Das Brot war zur Vesperzeit einigermaßen ausgekühlt und wir konnten anschneiden. Dass heute Abend zum Vesper nur noch ein halbes Brot im Brottopf wartet, spricht sicher für sich.

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“Ich habe einen Schatz gefunden…” und nein, er trägt nicht Deinen Namen, auch wenn es im Lied so heißt. Meinen Schatz habe ich im Rahmen des 3. Events – * Alte Schätze, frisch ausgebuddelt – Brotrezepte * im Sauerteigforum gefunden.

Das Forum besteht seit September 2004. Bis zum heutigen Tag sind viele Rezepte in dessen Datenbank erfasst worden. Da man oft gern zu den neuesten Rezepten greift, geraten die alten immer mehr in Vergessenheit. Sicher haben viele es gar nicht verdient, dass sie keiner mehr nachbackt. Ich dachte mir, dass bestimmt so manch vergessener Schatz unter all diesen Rezepten ist, vergraben in den Tiefen des Forenarchivs. Um diese alten Schätze wieder auszugraben, habe ich das Event (uh, welch großes Wort!) ausgerufen. Rezepte, zu denen nach 2012 kein neuer Beitrag im ursprünglichen Diskussionsfaden erschienen ist, sollen wieder nachgebacken, das fertige Brot fotografiert und eine kurze Einschätzung zum Rezept gegeben werden. Über Geschmack lässt sich nicht streiten und so ist das, wofür der eine kein zweites Mal seinen Ofen anwerfen würde, für den anderen ein wahres Goldstück. Diese Goldstücke wollen wir aufpolieren und stolz präsentieren. Ich freue mich riesig, dass meine Mitbäcker offensichtlich Gefallen an meiner Idee gefunden haben. Die Aktion läuft erst seit Montag und es sind schon neun Schätze ausgebuddelt worden. Mein Brot ist einer davon.

Schatzsuche-Bäckerei

Es ist ein Bauernbrot mit Traubenkernmehl, ein Rezept von Marla. Bei Marlas Rezepten kann man eigentlich nicht fehlgehen. Deshalb habe ich mich sehr gewundert, dass es seit seiner Erstellung im Mai 2012 noch kein einziges Mal nachgebacken wurde. Das war die Chance für mich, ein erfolgreicher Schatzsucher zu sein! Und tatsächlich, mein Schatz – also der andere jetzt, der, mit dem ich verheiratet bin – war von dem Brot begeistert. Er setzte es mir gleich auf die Wiederholungsliste.

Als Brotgewürz habe ich lediglich einen knappen Teelöffel Schabzigerklee zum Teig gegeben. Das Rezept ist völlig unkompliziert und kommt – vielleicht bis auf das Traubenkernmehl – ohne besondere Zutaten aus. Der Teig ist überhaupt nicht klebrig und lässt sich problemlos bearbeiten. Ein wahrer Schatz halt.

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Neujahr

Von Muschelglimmer - 01.Januar 2015, 15:07 Uhr

Ich hoffe, Ihr seid gut hineingekommen und wünsche Euch allen ein gesundes, glückliches neues Jahr!

Seit einigen Jahren feiern mein Mann und ich immer mit so ziemlich derselben Gruppe von Leuten Silvester. Vor einem Jahr, zur Silvesterparty 2013, hatte ich mich recht kurzfristig entschlossen, für die Gastgeber und die anderen Gäste ein kleines Mitbringsel zu machen. Bis zum Advent nun hatte ich mir gar nicht weiters überlegt, ob ich dieses Mal auch wieder eine Kleinigkeit aus dem Hut zaubern werde, und wenn ja, was. Zufällig sah ich dann dieses Bastel-Video und damit war klar, dass es das werden wird. So tolle Werkzeuge wie im Film benutzt werden, habe ich allerdings noch nicht. So musste meine angejahrte Bastelausrüstung nebst bereits vorhandenen Pappen, Aufklebern und Geschenkbändern herhalten. Nur die Stanze für den gewellten Kreis habe ich mir auf die Schnelle im Bastelladen geleistet. Die Uhren, zu denen diese Kreise wurden, schmücken bei jedem Teil eine Seite als Symbol des zu Ende gegangenen Jahres. Etwas Improvisation, ein, zwei Ideen, die ich so ähnlich irgendwo aufgeschnappt habe und, na ja, nicht ganz so schwuppdiwupp waren 23 kleine Mitbringsel gebastelt. Als ich sie verteilt habe, hat so mancher der Beschenkten erzählt, dass er sich schon gefragt hat, ob ich wohl wieder Glückskekse mitbringen werde. Die Idee mit der passend verpackten Nuss-Praline kam allerdings auch prima an. 2015 werde ich mir wohl etwas früher Gedanken machen müssen, was ich am letzten Tag des Jahres als kleine Überraschung mitbringen werde. Wenn man einmal was anfängt…so schnell entstehen offensichtlich Traditionen ;-)

Silvester-Mitbringsel2014klein

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Wieder ist es fast schon Heilig Abend und ich habe immer noch nichts von meinen weihnachtlichen Backeinsätzen 2014 hier gezeigt. Dann halt alles auf einmal. Viel Neues ist sowieso nicht dazugekommen, die erprobten Rezepte standen auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs.

Beim Früchtebrot allerdings habe ich ein Rezept ausprobiert, das ich im letzten Jahr schon im Sauerteigforum gesehen, aber nicht nachgebacken hatte. Korrekt heißt es Früchtebrotkuchen, vermutlich weil es einfach wie ein Kuchen gerührt wird. Wenig Aufwand, leckeres Ergebnis. Das kommt auf die Wiederholungsliste!

FrüchtebrotkuchenundChriststollen

Neben dem Früchtebrotkuchen mein Christstollen, den ich wieder mit Weizensauerteig gebacken habe. Die Plätzchendosen werden von folgenden Kandidaten bevölkert:

ersteAuswahl-2014

Oben unverkennbar Lebkuchen, darunter links Mandelbusserl (diesmal mit den Aufpepp-Vorschlägen, die im Beitrag unter meinem Rezept zu finden sind), Kokosmakronen und daneben mit den gehobelten Mandeln Mandelmakronen. Darunter liegen Walnuss-Stangen und ganz unten – wer kennt sie nicht? – Vanillekipferl. Das war der erste Schwung. Ein paar Tage später ging es dann weiter.


restlicheAuswahl-2014

Elisenlebkuchen, darunter Husarenkrapferln und Magenbrot. Bei mir ähnelt es auch diesmal wieder Geröllbrocken. Rechts oben Zimsterne (ich konnt´s nicht lassen und musste dieses Jahr einen großen Zimtstern machen) und unten “Hildabredlen” in groß und klein. Ich hatte die doppelte Menge Teig gemacht und wollte von der einen Hälfte Hildabrötchen und von der anderen Hälfte Ausstecherle machen. Aber der Teig war auch nach der Kühlschrankruhe so weich, dass ich fast alles mit den großen runden und den kleinen sternförmigen Ausstechern für Marmeladenplätzchen ausgestochen habe. Die Formen mit den diffizilen Einzelheiten werde ich einfach irgendwann mal noch backen. Sie sind eh nicht so sehr weihnachtlich.

Auch dieses Jahr habe ich wieder einige Tüten mit Plätzchen an liebe Freunde, Verwandte und Bekannte verteilt. Der verbliebene Rest ist schon merklich weniger geworden als zu Beginn. Die ersten Sorten durften schon wieder in kleinere Dosen umziehen. Backen werde ich für dieses Mal weiter nichts mehr, auch wenn ich zwei, drei Sorten, die ich eigentlich geplant hatte, nicht gemacht habe. Ich denke, es wird trotzdem Weihnachten ;-)

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